Feste Bodylotion selbst machen

Dieses einfache Rezept habe ich von “Common Sense Home” (Laurie Neverman). Leider nicht vegan, wegen dem Bienenwachs. Vegan könnte man Carnaubawachs nehmen, das lese ich zumindest immer mal wieder, aber ich hatte mal Carnaubawachs, und es ist viel härter und hat andere Eigenschaften. Es bräuchte dann wahrscheinlich eine Abwandlung des Rezepts.

Zuerst, schreibt sie, braucht man ein Wachs, ein Öl und eine “Butter” wie Sheabutter oder Kakaobutter. Ich habe Bienenwachs, Sheabutter und Kokosöl genommen.

Selbstgemachte Lotion Bars

Es gibt raffiniertes Bienenwachs, wie hier. Es ist ganz weiß und riecht kaum nach Honig. Unraffiniertes ist gelb und duftet einfach wunderbar.

Selbstgemachte Lotion Bars

Auf dem Bild sieht man, dass ich auch etwas von dem gelben Bienenwachs benutzt habe, weil das unraffinierte dann alle war. Das Rezept ist denkbar einfach:

  • 1 Teil Bienenwachs
  • 1 Teil Sheabutter (Kakaobutter)
  • 1 Teil Kokosöl (oder ein anderes Öl)

Hier bei der Bemessung der Anteile, geht es nach Gewicht.

Dann wird alles zusammen im Wasserbad geschmolzen.

Selbstgemachte Lotion Bars

Selbstgemachte Lotion Bars

Die Bienenwachs-Pellets brauchen natürlich am längsten, um zu schmelzen, aber das macht nichts. Wenn alles geschmolzen ist, wird schön verrührt, und optional etwas Duft dazugegeben, und dann wird die Flüssigkeit in Formen gegossen um abzukühlen. Am besten finde ich Silikonformen, meine nehme ich einfach aus der Küche.

Selbstgemachte Lotion Bars

Die Lotion Bars brauchen nur wenige Stunden, um fest zu werden. Ganz am Anfang sind sie aber noch etwas ölig, das gibt sich dann, wenn sie noch ein paar Tage Zeit hatten, durchzuhärten.

Selbstgemachte Lotion Bars

Je nach verwendeten Ölen und Buttern kann man die Menge des Bienenwachses erhöhen oder senken, um die Lotion Bars fester oder weicher zu machen. Gefällt euch die Konsistenz nicht, könnt ihr die Blöcke auch wieder im Wasserbad einschmelzen und noch Öl/Butter oder Bienenwachs dazugeben, um die Konsistenz zu ändern.

Viel Spaß dabei!

My take on the “Minimalism Challenge”

I think most of us who are online know this one: You do it for 30 days and you get rid of one item on day 1, 2 on day 2, 3 on day 3, and so on.. until you reach day 30 and then you will have decluttered 465 things. I didn’t check this number, it’s what other people have said and I’m just too lazy for math.

Years ago, I had tried to do it but failed at it, after day 8 or so it just became too much of a hassle to go through things every day and the number rising and rising.

So this time, the modified rules are as follows:

  • There are 30 days and on each day the corresponding number of things will be decluttered. BUT the order of the 30 days is not important, I can pick one of the 30 days and then I can check it off on my list.
  • I am allowed to take days off if life gets in the way.

So far, it is going pretty well! I’m about at the halfway point and last time I checked I had decluttered over 260 items.

For the first time since forever, my desk actually has lots of empty space!

I would not advise anyone to do this minimalism challenge right away, because the reason I failed at it years ago was that it was really tricky for me to get into decluttering mode. I had not yet learned a good method and all I did was barely scratching the surface of a encrusted layer of old clutter.

After reading the much-hyped book of Marie Kondo “The Life Changing Magic of Tidying up” (I believe it deserves the hype) and applying her approach to my belongings, I got the idea. I knew which things I actually live with and the things that are just there because they’ve been there for years and years.

At the end of 2019, my Konmari process slowed down and during the pandemic, it stopped altogether. So this minimalism challenge was a nice chance to reboot it. At first I thought “I Konmari’d 80% of my stuff already, so what else is there to declutter now?” and then I realized that this challenge is super good for refining my collection of things one year after doing Konmari. So yes, for me, I started to get rid even of things that “spark joy”, because I kept them to cherish and use them more, but in fact, I didn’t.

I have a love for beautiful bowls and cups, for example. But I can’t drink out of so many cups and I can’t have so many bowls, even if they are loved. So I decided to give these two a new home:

two hand turned ceramic cups

They are very beautiful (at least I think so) and both had been presents, one was even handmade by my mom. But I have so many nice cups and most of them are handmade by my mom, so I decided to part with these two, and I found them a new home via ebay Kleinanzeigen. So, in this case, they are just too nice to let them gather dust and not use them. I freed them for someone else to enjoy.

a freshly repaired bike seat (it’s a brooks saddle)

One more good thing that came with the challenge: In February, my bike seat broke. I replaced it because they had told me that it’s not possible to repair it. So I decided to get rid of the broken seat and when I put it on ebay Kleinanzeigen, someone wrote me a message and told me it actually can be repaired and the spare part only costs 14€. I ordered it, repaired the thing, and now I can equip my second bicycle with this seat!

I already reap the benefits of my minimalism endeavors. I have now spaces in my room that are clutter-free and stay clutter-free with little or no effort, and this is working well at lowering my stress levels and helps me to recharge and just enjoy a visually calmer space. Even if it is just my desk, for now. Probably my desk will remain my only minimalist space in my room. But it does a good job at making me feel more relaxed.

Now, on to the challenge part 2 – I have checked off 16 of 30 days, many of them in the rear end of the challenge, and I’m looking forward to completing the list!

schnelle Anti-MMS/Chlordioxid Linkliste

Derzeit ist Chlordioxid/MMS wieder stark präsent auf Facebook und anderen kommerziellen sozialen Medien. Menschen versprechen sich davon übernatürliche Hilfe in der Covid-Krise. Deshalb habe ich eine Suche im Internet gemacht und einige Links darauf zusammengestellt.

Ich bin vor zwei Jahren auf das Thema MMS gestoßen, weil ich mich damals mit dem Thema AIDS-Leugnung beschäftigt habe und dabei den Kanal von Myles Power auf Youtube gefunden habe. Er ist Chemiker und betreibt einen skeptischen Kanal zum Thema Pseudowissenschaft und esoterische Wunderheilmittel, wozu auch MMS/Chordioxid gehört. Die Chlordioxid-Szene beruft sich gerne auf “klinische Studien” die angeblich in Uganda durchgeführt wurden. Myles Power ist auf Videos eines Beteiligten dieser “Studien” gestoßen und hat sie näher untersucht. Es stellte sich heraus, dass es kriminelle Menschenversuche waren, für die sogar das rote Kreuz in Uganda eingespannt werden konnte.

Myles Power auf Youtube

Myles’ Blog Unterabteilung nur zu MMS und Chlordioxid und den falschen “klinischen Studien” in Uganda.

Nebenbei: Mit dem großen Erfolg von Therapien, die den Ausbruch von AIDS verhindern und HIV-positiven Menschen ein normales Leben ermöglichen hat sich die AIDS-Leugnungs-Szene irgendwann von selbst erledigt. Es gibt noch einzelne, die sich damit aufspielen, aber mit sehr mäßigem Erfolg. Wer würde denn gerne gefährliche Quacksalberei mitmachen, wenn man gar nicht mehr todgeweiht, sondern sehr gut behandelbar ist und ein gutes Leben führen kann, dank “Schulmedizin”? (Ich setze das in Anführungszeichen, weil “Schulmedizin” selbst ein aufgeladener Propaganda-Betriff ist).

Möge es uns bald mit Covid genauso ergehen – dass Impfungen und gute Behandlungen verfügbar werden und sich damit die Wunderheilungs-Szene mit ihren gefährlichen Mitteln von alleine austrocknet.

Recyclen und Reparieren: Der Hut

Ich war ja früher aktiv auf instagram, und ich konnte nicht anders, als den Trend zum “sichtbaren Reparieren” (Visible Mending) zu bemerken. Dann musste ich wieder an meine Radtour in den Süden denken, die ich Sommer 2018 gemacht habe. (Hier sind alle Blogeinträge dazu)

Der Strohhut, den ich dabei hatte, hat sich während der Tour immer mehr verabschiedet und Löcher bekommen. Ich hatte dann angefangen, mit einer Stopfnadel und Sockenwolle und trockenen Grashalmen den Hut wieder flott zu machen. Manchmal saß ich eine Stunde lang flickend am Wegrand auf einer Bank, denn der Sommer war so heiß und die Sonne so stark, dass ich auf den Hut echt angewiesen war.

Später sagten mir Leute, wie schön der Hut dadurch geworden war. Ich hatte vorher eigentlich immer noch Zeug geflickt, und auch sichtbar repariert, weil ich es schön fand, zu betonen, dass Dinge repariert worden sind. Aber so kunstvoll wie Leute, die sich jetzt mit dem Thema beschäftigen, wurde das bei mir nie. Ich hatte bei Alienne oft ihre sichtbaren Strick-Stopf-Sockenreparaturen bewundert und mir dann tatsächlich auch mal die “Strickstopfe” drauf geschafft und dann alle meine gestrickten Handschuhe in Kontrastfarben gestopft.

Bei dem Hut habe ich ein glitzerndes, handgefärbtes Sockenwollgarn von Hauptstadtfarbe verwendet, das wurde mit dem hellen Stroh total schön. Es war nicht gleich sichtbar, aber doch. Ich fand es gleichzeitig hübsch und dachte “Hauptsache, der Hut hält die Tour durch”. Er hielt und bewahrte mich vor Sonnenstichen. Deshalb werde ich ihn auch behalten, obwohl er so unförmig geworden ist. Die Unförmigkeit entstand, nachdem er auf Bornholm 2014 in den Regen gekommen war, und danach an meinem Rucksack festgebunden trocknete.. das war eine schlechte Idee.

Eventuell könnte ich ihn nass machen und dann über einer Hut-Form nochmal trocknen lassen. Aber dazu müsste ich eine Form anfertigen oder ausleihen, und naja, seinen Dienst tut der geflickte Hut ja wieder, auch, wenn er zerbeult ist.

bike follow rivers tour 2018

Inzwischen, nach 2 weiteren Sommern, braucht der Hut weitere Reparaturen, und ich bin mal gespannt, wie er am Ende aussehen wird.

Zwischenstand

strohhut

strohhut

strohhut

minimalism diary

Bathroom decluttering

On Monday, I decluttered (with the KonMari method) my bathroom things and my medicine “cabinet”. This is what was there before. It’s all we had in our shared bathroom, me and my partner:

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I then set aside all the things that are clearly my partners’ stuff, and what was left were about 190 bodycare products, and meds (which were often very, very old). I did not add my essential oil collection because I had sorted through it last year.

The next thing was sorting it all into subcategories. Haircare, supplements, dental stuff, meds, skincare, soap…

It was a very interesting process. I had not two, not three, not four… I had NINE packets of dental floss. And that was just my floss. My partner had one packet that I didn’t count. We had four bottles of insect repellent, I knew we had more than one, but.. four??

After I was finished, I had 110 things left and 80 things had to go. And, after counting and realizing it was still a 3 digit number, I threw some things of the things in the picture away on impulse. Mainly “Just in Case” items. And I think I’m going to use up a few products very soon as well.

I could have reduced the number of items much more drastically, but I would rather use up some products first. I kept 4 packages of dental floss, for example, because it’s the kind I really like (the thicker floss that becomes soft and silky when you use it) and the rest will be donated to the “Bahnhofsmission” because I guess homeless people can use bodycare products, too.

In 2016 or so, I bought some face creams, and just because I couldn’t decide, I bought three different ones. One had gone bad, and 2 were still usable, but I kept only one.

more thoughts

I watched a minimalism documentary on youtube, made by a swiss guy who did an experiment with minimalism himself. while watching some of these extremely bare rooms, I suddenly realized what it reminded me of. Rooms in a monastery. Rooms of monks and nuns.

Is minimalism an attempt by atheists (or people who aren’t into specific religions) to make sense of their lives and live a more spiritually fulfilling life? Everyone is talking so much about “what is essential” and “focusing on what’s important”, but they don’t name it, it often remains unsaid what that is, to them.

In his book “Goodbye Things” Fumio Sasaki tells the story of how he got rid of his things and then became interested in more spiritual stuff, he went to a Zen teacher and practiced meditation.

Maybe that is a big factor in what attracts me about minimalism. I don’t want to live a life like in a monastery. But I’m into spiritual spaces. Here’s a snapshot of a bit of my space right now:

untitled

this is just a little diary entry.

a photo of my pale feet immersed in a public water basin. it has a light blue floor and some olive green algae are growing on it. To stop by the basins and stick my feet in the cold water was such a joy on this hot day.

we are near the end of the heatwave, today was much better than the weeks before. it was hot, but bearable.

I’m still reading “Goodbye Things” by Fumio Sasaki. What I like about him is that he acknowledges that getting rid of stuff is hard work. He also is an admirer of Marie Kondo. She really got the ball rolling back in 2010, but I only got to know her book in early 2019 through the Netflix series.

I have finally finished tidying up the little staircase room in front of my room, which means I could put a second cat litterbox under the stairs. The first one is in my partners flat, and in my part of our living space there was no litterbox. So we often had to wake up the cat and get her to go to the other side if we wanted to leave the house and lock the doors. Now she could stay here when we leave the house. She has already approved of the new, old litterbox. it was an extra one we had kept around.

a small room with a spiraling staircase and a small shelf with some stuff, some brooms, some boxes… this used to be really, really crammed with things, and it was actually hard to grab the things that I had there because so many more things were piled up in front of them.

Sasaki also writes that we get bored by things we already have, so that’s why many people want to buy more, newer things. Today I felt that. I was at the drugstore, and even though I don’t need any skincare of shower products, I went to the respective shelves and looked at what they had.

I used to be a shower gel collector. I loved all the different fresh smells and I had, by fall of 2018, more than 10 plastic bottles of shower gels. watermelon, mint, “forest”, herbs, all the fragrances. I estimated that I would have enough for 2 years, so I would run out in fall of 2020. And that’s true. We are at the end of summer and I am at the last bottle.

So I told myself: “I’m already using the last bottle! I can get a bar of shower soap! It’s totally legit!” And then I told myself: “NoooOOOooooOOOOo you won’t, the last bottle will last another month at least, and when it’s almost empty, believe it or not, they will still sell these bars of shower soap. You can come back and get one when it’s time.”

I didn’t buy it and it was hard. Not buying excess things works pretty well for me, most of the time! But when I have almost run out of something, the old retail therapy monster rears its ugly head.

a handknitted shawl in a triangular shape. it has a colour gradient from yellow to red to purple to blue, it looks like fire or a sunset. it is hanging from an abandoned street sign in Berlin with some houses in the background.

Also, I made a shawl. I loved to make it, but I have enough knits already. So I planned to give it to the tattoo artist who had done my chestpiece last year, and she was over the moon. She was really happy about it. Giving precious things like larger pieces of knitwear to someone you aren’t close friends with can be awkward, but she accepted the present very gracefully. Success!!

In other news: I’m worried about the second pandemic wave that has started in Germany. And life right now is faster than me. I try to stop and breathe, but it feels like next, I need to run fast to catch the leaving train, again.

I’m ending my NoBuy Year and try out becoming a Minimalist.

in 2020, I wanted to explore minimalism more, not with the goal of becoming one of these trendy people who have empty apartements and capsule wardrobes, but with the goal of reducing “noise” and overstimulation from my direct surroundings.

Then came the Sars2 Pandemic and all my “NoBuy” and minimalism plans were put on the back burner while I needed to learn about what to do, needed to learn to live in a society struggling with the new virus.

While many people stayed at home, I had to continue to go to work, and additional stuff needed to be taken care of, so I could not use additional free time to transform my home into a more minimalist wellness space, but now in this period of calm before the (hopefully mild) second wave here in germany, I’m diving into minimalism and decluttering inspirations once more.

I always thought that to be a minimalist, I need to have only a small amount of posessions. I find now that’s not true. The number of my posessions or the amount of empty space in my room are not what matters most in this question. I go more with Marie Kondo here, who says that after doing her decluttering method, you will end up with the amount of things which are right for YOU.

On this blog “becoming minimalist” Joshua Becker writes “minimalism is intentionally living with only the things I really need”. And that is the point I disagree with. For me, minimalism is more what Youheum from “Heal Your Living” says: “Minimalism is the practice of conscious limitation that leads to abundance and prosperity in other areas”.

And exactly this started when I went on my no-buy Journey (and I’m now in year 2 of buying nothing and in year 3 of buying no new yarn for my knitting hobby). I automatically paid more attention to stuff I already have, and decluttering my stuff, I automatically ended up with stuff I really like and like to use. And I ended up actually using the things I own and doing what they were there for, so my focus shifted from having things, to doing things. For example, instead of having 3 nice yoga mats, one can actually do yoga.

So as a beginner minimalist, my goal is to come to the place where I truly feel I don’t have too much stuff. I’m not there yet, but that’s what my conscious limitation is about. I don’t know where it leads from there, or if there will be a journey further into minimalism, but that’s not what I worry about at this time.

I will never be the person with an empty room, because I’m creative and like to do lots of things with my hands. Therefore, I have lots of supplies and tools.

  • sewing stash (fabrics and supplies)
  • knitting stash (yarn)
  • spinning stash (fiber, fiber processing tools and spinning tools)
  • art supplies
  • bookbinding stuff
  • witchy stuff
  • musical instruments
  • outdoor camping gear
  • some things needed for sports/exercise

while I certainly overaccumulated things in every category, I don’t think I’ll end up getting rid of a whole category of supplies. My goal is to keep doing these things mentioned above, but having smaller, better curated stashes with things I like to use.

I like the mode I’m in during a “NoBuy Year” and I want to make this mindset a permanent one. And instead of calling it a permanent Nobuy-Period, I’d rather just call it minimalism.

NoBuy Check-in

So that is at the same time my NoBuy Check-in after half a year. I haven’t paid much attention to not buying stuff, but I haven’t bought anything except for a couple of ebooks, a yoga towel, and a paddle for the inflatable boat my parents found on their attic. And I replaced some broken bicycle parts and an old, worn down shower curtain. that’s all not spectacular and I find I have nothing to talk about any more on my nobuy-journey.

So, while some end their noBuy-Year to go back to responsible shopping and spending that is actually good for them and serving them well (also a very good idea) I’m trying out minimalism. Because, really – I have everything I need for my hobbies already, I don’t know what I would need to shop for anyway.

I just went to my Nobuy-Year wishlist and looked at what I had wanted to buy and had put on the list to wait to see if the wish to buy these things was long-term. I just crossed out the 2 bigger things (an e-reader that is not by amazon, and a TWSBI fountain pen). I decided to keep using the e-reader I already have and that I have more than enough fountain pens already. And the rest were little everyday items like darning needles. Really – who puts darning needles on a NoBuy-Wishlist! I think I exaggerated a bit here.

So yes – Goodbye NoBuy, Hi Minimalism!

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Corona und das Praxiskollektiv Reiche 121 (reblog von indymedia)

Vorwort: Ich habe schon vor 2 Wochen einen Link zu diesem Text im Psiram-Forum gefunden, da war er über indymedia aber nicht erreichbar. Jetzt ist es auch gerade schwierig, indymedia zu erreichen, ich finde den Text aber wichtig und deshalb veröffentliche ich ihn so wie er ist auf diesem Blog. Ein ganz großes Danke an die Autor*innen “Peacock Mantis Shrimp” für die Recherchearbeit und den Diskussionsbeitrag!

Lizenz: CC-By-SA – Autor*innen: Peacock Mantis Shrimp – ursprünglich veröffentlicht am 29. März 2020 (!)

Eines der ältesten Praxiskollektive Deutschlands, die Kreuzberger Hausärzt*nnen Praxis Reiche 121 veröffentlicht verharmlosende Informationen über die Corona-Pandemie und stellt sich die an Seite zweifelhafter Expert*innen, die auch in rechten Medien veröffentlichen. Der Artikel beleuchtet die Argumente des Kreuzberger Praxiskollektivs und versucht diese zu entkräften.

Linke sind meist keine Mediziner*innen. Das ist ein Grund von vielen, wieso die aktuelle Corona-Pandemie viele Genoss*innen etwas ratlos zurücklässt: Soll ich nun aus Solidarität mit Risikogruppen härtere Ausgangsbeschränkungen fordern oder den Verlust bürgerlicher Freiheiten in Zeiten der Kontaktsperre anprangern? Welche Position bezogen wird, hängt auch maßgeblich davon ab, für wie gefährlich man das Corona-Virus hält. Der Hunger nach Informationen über das Virus und der Verbreitung von Covid-19 ist groß. Der Virologe Christian Drosten von der Charité ist mit seinem täglichen Podcast seit Wochen auf Platz 1 der Apple Podcast Liste. Doch bietet Doc Drosten keine linke Perspektive auf die Pandemie und hält sich mit politischen Einordnungen zurück. Anders das in Berlin bekannte Praxiskollektiv Reiche 121 in Berlin Kreuzberg. Kaum ein*e Genoss*in aus Kreuzberg oder Neukölln, die nicht schon mal in der Reiche 121 vorbeigeschaut hat. Die Schlange vor der Sprechstunde wird in der Erkältungszeit zum Szenetreff. Umso enttäuschender sind die Veröffentlichungen des Praxisteams zum Thema Corona-Virus. Das Kollektiv beklagt auf seiner Homepage „die Überflutung von Laien mit epidemiologischen Zahlen, die ohne Vergleichszahlen mit dem “Normalen” dann eben oft geradezu apokalyptische Visionen entstehen lassen und vor allem eines tun: Angst und Panik verbreiten“. Weiterhin diagnostizieren sie ein „Übergewicht von Meldungen und Berichten, die das worst-case-Szenario in den Vordergrund rücken“ und prangern das Aushebeln von Freiheitsrechten an. Auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbare Kritik an der aktuellen Berichterstattung. Sie schreiben weiter: „Wir sind der Meinung, dass aufgeklärte Menschen sehr wohl zu einer Einschätzung der Gefahr und einer Schlussfolgerung für den Umgang damit in der Lage sind“.  Das ist eins der Probleme des Textes: Sind Menschen nun Laien, die von Zahlen überflutet werden, oder aufgeklärte Subjekte, die selber entscheiden können? Oder will das Kollektiv sagen, dass die Mainstream-Medien uns am Aufgeklärt-Sein hindern?

 Schauen wir uns an, wie das Praxiskollektiv aufklären will. Es beruft sich auf eine Vielzahl von Expert*innen, die eine gelinde gesagt optimistische Einschätzung der Pandemie vertreten. So weisen sie auf Prof. Sucharit Bhakdi hin, der in einem YouTube-Video erklärt, dass nur 10 Prozent der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen überhaupt krank werden. Quellen dafür nennt er nicht. Das Robert Koch Institut beruft sich auf drei Studien und schätzt, dass 51-81 Prozent der Infizierten durch das Virus erkranken.[1] In einem anderem Video setzt Bhakdi auch die Todesrate viel zu niedrig an. Es stimmt, dass am 18. März 10.000 Menschen in Deutschland mit dem Corona-Virus infiziert und bis dahin 28 Menschen gestorben waren. Bhakdi rechnet dann die Zahl der Toten auf 30 Tage hoch und kommt auf einen Toten pro Tag. Wieso er aber 30 Tage für 28 Tote ansetzt, wo doch die ersten beiden Todesfälle am 9. März zu beklagen waren, sagt er nicht. Bhakdis geht in seinem worst-case Szenario von 1 Million infizierten und 30 Toten pro Tag in Deutschland aus. Diese Zahlen sind deutlich zu gering. Die Zahl von über 800 Toten pro Tag bei 92.400 Infektionen in Italien und ebenfalls über 800 Toten pro Tag bei 78.000 infizierten Menschen in Spanien zeigt, dass der Virus weitaus tödlicher ist als Bhakdi behauptet.[2] Auch in Deutschland, wo das Gesundheitsystem noch nicht zusammengebrochen ist, waren allein am 28.3.2020 90 Todesfälle registriert worden.[3] Prof. Bhakdi ist also ein schlechter Aufklärer für das Praxiskollektiv, wenn man positivere Szenarien der Corona-Pandemie für wahrscheinlich hält.

Eine andere Expertin, die das Praxiskollektiv ins Feld führt, ist Prof. Karin Mölling. Diese gab Radio Eins ein Interview, von dem sich der Sender anschließend distanzierte, weil er Teile des Interviews für zynisch und verharmlosend hält. Karin Mölling ließ sich nicht beirren und vertritt ihre Thesen nun in der verschwörungstheoretischen Radiosshow KenFM. Moderator Ken Jebsen behauptete in seiner Sendung unter anderem, dass der Women‘s March on Washington 2017 vom jüdischen Investmentbanker George Soros gesteuert wurde, damit die Anzahl der Abtreibungen zunimmt und Soros am Verkauf toter Embryonen an die Pharmaindustrie verdienen könne. Eigentlich keine Person, der man gerne ein Interview geben würde. Doch ebenso gern gesehener Gast bei KenFM ist Wolfgang Wodarg. Auch er wird vom Praxiskollektiv Reiche 121 als Experte herangezogen, der die Corona-Pandemie als weitgehend harmlos einschätzt. Nur ist Wodarg ein Experte? Wolfgang Wodarg schrieb seine Dissertation 1974 über die psychischen Erkrankungen von Seeleuten. Seitdem ist keine wissenschaftlich Publikation von ihm bekannt.[4] Wodargs Ansichten sind vielfach wiederlegt[5]: So zum Beispiel seine Meinung, das Corona-Virus sei nicht neu, also nicht neu vom Tier auf dem Menschen übergesprungen. Das ist deshalb wichtig, weil es vier Arten von Corona-Viren gibt, die beim Menschen endemisch sind und gegen die das menschliche Immunsystem gewappnet ist. Bei einem neu auf dem Menschen übertragenen Virus besteht keinerlei Immunität in der Bevölkerung, es gibt keinerlei Impfung oder Medikamente und er verbreitet sich sehr schnell. Das ist es, was den Virus so gefährlich macht.

Wodarg vertritt seine Ansichten auch im Interview mit der rechtspopulistischen „Journalistin“ Eva Herman. Das Praxiskollektiv nimmt Wodarg in einer neu hinzugefügten Stellungnahme explizit in Schutz. Das Kollektiv schreibt u.a.: „Seine Entscheidung, auch umstrittenen Medien Interviews zu geben, kann kritisiert werden, ihm deshalb eine Nähe zu rechten Verschwörungstheoretikern zu unterstellen ist abwegig.“ Ernsthaft? Wer KenFM und Eva Herman Interviews gibt, kann man keine Nähe zu Verschwörungstheoretikern unterstellen?

Insgesamt liest sich die Liste der Expert*innen und Links in der Veröffentlichung des Praxiskollektivs wie direkt von Wodargs Homepage abgeschrieben. Doch auch diese Expert*innen widersprechen sich. Ein zentrales Argument Wolfgang Wodargs ist zum Beispiel, dass der PCR-Test auf Corona-Viren noch gar nicht validiert sei und viel zu viele falsch positive Ergebnisse angebe. Das würde die Infektionszahlen in die Höhe treiben. Der ebenfalls vom Praxiskollektiv zitierte Virologe Hendrik Streeck hält den derzeit verfügbaren PCR Test jedoch für den „Goldstandard“, auch wenn er Maßnahmen wie Ausgangssperren sehr kritisch gegenüber steht.

Das einzige fachliche Argument, welches die Mediziner*innen aus dem Praxiskollektiv selbst ausführen, dreht sich um die Situation in Norditalien. Das Kollektiv legt nahe, dass es sich dabei entweder um eine regionale oder gar keine Besonderheit handelt. Es listet eine Reihe von Faktoren außer dem Corona-Virus auf, welche die Situation in Norditalien hervorgebracht haben könnten. Diese Faktoren sind mal mehr, mal weniger valide: So ist es plausibel, dass der marode Zustand des italienischen Gesundheitssystems zu einer Überlastung und damit zu einer höheren Anzahl von Toten beigetragen hat. Weniger evident, aber zumindest nachvollziehbar ist die Behauptung, die regionale Luftverschmutzung sei ein entscheidender Faktor für die hohe Todesrate. Es gibt darüber aber keinerlei Studien und der „Beleg“, welchen das Kollektiv verlinkt, ist lediglich eine Karte der Luftverschmutzung in Europa. Wenig glaubwürdig scheinen jedoch die Faktoren „Massenpanik, ausgelöst durch die Berichterstattung (staatliche Institutionen, Medien)“ und „veränderte Wahrnehmung und Einordnung der Situation durch Ärzt*innen“ zu sein. Hier wird suggeriert, dass die Menschen in Norditalien quasi an Realitätsverlust leiden, während die Mediziner*innen in der Reichenberger Straße einen kühlen Kopf bewahren und die Wahrheit erkennen können. Auch verliert die Aufzählung von vermeintlichen lokalen Faktoren als Ursache für die dramatische Lage in Norditalien an Plausibilität, wenn in Spanien derzeit ebenfalls über 800 Tote durch Covid-19 gezählt werden (Stand. 29.03.2020) und auch im Großraum Paris mittlerweile Intensivbetten und Beatmungsgeräte fehlen und in China neue Krankenhäuser aus dem Boden gestampft wurden, um die vielen Erkrankten behandeln zu können.

Insgesamt ist die Darstellung der Situation in Italien widersprüchlich. Denn der selbst gesammelten Faktoren zum Trotz behauptet das Kollektiv ebenfalls, dass die Situation in Norditalien eigentlich dem Normalzustand entspeche:Ihr zentrales Argument ist, dass ein Teil der mittlerweile ca. 800 Corona-Toten pro Tag in die normale tägliche Sterblichkeit von 1.800 Toten in Italien eingerechnet werden müssten. Das Argument lautet zusammengefasst: Diese Menschen wären sowieso gestorben, sie hatten unter anderem eine Corona-Virusinfektion, aber die muss nicht ursächlich für den Tod gewesen sein. Selbstverständlich ist es nicht immer eindeutig, ob zum Beispiel ein Herzversagen durch die Covid-19 Erkrankung ausgelöst wurde. Doch zu behaupten, dass die Virolog*innen und Epidemiolog*innen von China über Südkorea bis Großbritannien und Deutschland in ihren Analysen und Modellen einfach vergessen hätten, dass in einer Gesellschaft immer Menschen sterben, klingt absolut unplausibel. Das Kollektiv stützt seine Argumentation mit einem Verweis auf die Sterblichkeitsrate in Italien, die in der Zeit der Corona-Krise nicht angestiegen sei. Mittlerweile ist das Praxisteam in dieser Hinsicht etwas zurückgerudert und gibt an, dass es  wohl doch einen Anstieg der Sterblichkeit in Italien gibt. Diesen Anstieg setzen die Autor*innen jedoch mit der Grippewelle von 2017/18 gleich. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen: das Kollektiv listet Faktoren für die besondere Situation in Norditalien auf und es stellt die Frage, ob es überhaupt mehr Tote in der Lombardei als in den vergangenen Jahren gibt. Dann argumentieren die Mediziner*innen aber mit der Sterblichkeitsrate für ganz Italien, in der die Toten in der Lombardei offensichtlich weniger durchschlagen.  (Randnotiz: Noch gibt das Kollektiv das mittlere Alter einer verstorbenen Person mit Corona-Virus in Italien mit 81 Jahren an. Mittlerweile ist dieser Wert auf 78 Jahre gesunken.)

Das Kollektiv macht in ihrem Statement ein Stück weit das, was sie anderen vorwerfen: Sie picken sich selektiv Expert*innen heraus, die ihre Position bestärken, stellen unbewiesene Vermutungen an und blenden aus, was ihnen nicht in den Kram passt. Zudem begeben sie sich in schlechte Gesellschaft: Als Linke sollte es doch mindestens stutzig machen, wenn man Expert*innen zitiert, die von Rechten hofiert werden und sich fragen, was dann mit der eigenen Meinung nicht stimme könnte. Das Praxiskollektiv hat Recht damit, wenn es betont, dass wir sehr wenig über das Virus und die Krankheit wissen. Es ist wichtig, dass wir staatliche Maßnahmen hinterfragen und Mehrheitsmeinungen in Diskursen auf ihre Stichhaltigkeit prüfen. Die wenigen Linken, die gleichzeitig Mediziner*innen sind, tragen in dieser Situation eine besondere Verantwortung. Kritik an staatlichen Maßnahmen und Strukturen darf nicht auf der Grundlage von Verharmlosungen erfolgen, und diese Verharmlosungen dürfen nicht mit Hilfe von zweifelhaften Expert*innen und fragwürdigen Argumenten legitimiert werden.

Wie es anders geht, zeigt das Bündnis „Krankenhaus statt Fabrik“. In seiner Stellungnahme zum Corona-Virus kritisiert das Bündnis Jens Spahn und das kaputtgesparte Gesundheitssystem, ganz ohne sich in halbgare Spekulationen über die eventuelle Harmlosigkeit des Virus zu verlieren.[6] Ein paar linke Mediziner*innen gibt es wohl noch.


[1] https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief….

[2] Zahlen vom 29.3.2020. Infektionszahlen nach https://coronavirus.jhu.edu/map.html

[3] https://www.welt.de/vermischtes/article206504969/Coronavirus-In-Deutschl…

[4] Zum Vergleich: Christian Drosten wird in über 300 peer-reviewed Artikeln als Autor oder Co-Autor aufgeführt.

[5] https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-die-gefaehrlichen-falschinformationen-des-wolfgang-wodarg-a-f74bc73b-aac5-469e-a4e4-2ebe7aa6c270

https://www.tagesspiegel.de/politik/faktencheck-wolfgang-wodarg-verbreitet-thesen-die-wichtige-tatsachen-ignorieren/25654104.html

https://www.swr3.de/aktuell/Faktencheck-Coronavirus-Video-Corona-kein-Grund-zur-Panik-mit-Dr/-/id=4382120/did=5578566/1x656ik/index.html

[6] https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/53183

Weirder Bike Scavenge

On my beloved Masto Instance (well, it’s not mine, I am just on it and love it there), Rabbithearth started the “Weirder Bike Scavenge” as a fun activity during the Corona-Times, where you have to do social distancing but can go outside alone with your bike. Here are the rules: https://weirder.earth/@rabbithearth/103855696639729671

And here we have the challenge – Part B: https://weirder.earth/@rabbithearth/103963691967758696

So this is my part A and because I took more pictures, also one pic of part B.

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This first pic was a8: 3 colours of flowers in one shot. I thought this would be hard, but it actually was the first photo I took. I took it in the community garden in my neighbourhood. I gardened there 10 years ago. Nice to see it’s still thriving. I have no idea what these flowers are but I like how unspectacularly they show their colours on that lawn.

This is a bonus picture. It was not part of the challenge. It shows my bike on a small city square under a blooming magnolia tree. I love those.

A2: an abandoned bike. This is weird, because there is the frame of the bike, the handlebars, a bike basket and the rear wheel, and the rear wheel has no spokes and is tied to the rear fender with wire. So I think this bike was probably used for decoration before it was thrown out on the street..

This is accidentally the Challenge Part B1: Stairs, which you carried your bike up. I took this picture because of the beautiful pinkness of the stairs. And I did carry my bike up those stairs, but after the shot.

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A7: Your bike somewhere a car definitely wouldn’t be: This is my bike, and me, and my partner on a terrace under a building, which is hanging over the terrace and it has metal mirrors on its bottom, so we are seeing our own reflections when we look straight up at it. Fittingly in the corona crisis: the umbrella cover next to us looks like a giant roll of toilet paper. I love this photo.

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A6: A body of water. This is the Spree river and our city districts main sight: the Oberbaum bridge.

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A3: A pro-indigenous graffiti. I had a hard time finding that in Germany, so I chose to look for a pro-refugee graffiti. the hashtag #leaveNoOneBehind is about evacuating refugees from a camp in Greece where they live under terrible conditions, and give them safe housing and healthcare in the EU. So far, the EU is not doing what they need to do to save lives. Also the windows in that house look like a face.

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A1: A plant growing in an unlikely spot. This is an unlikely plant for this setting, but I didn’t look up which one it is, it is not the usual “break through the asphalt” species. I admit I didn’t find a plant that grows in an unlikely spot. This was the best I could do.

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A4: Something that looks like a face, unintentionally. This is the red colour on a wall of a (now temporarily closed) club in Berlin, it has come off in part and the remnants look like Darth Vader. Ok it’s not a face since Vader always wears a helmet.

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A5: A fungus. This is a tree fungus growing in the local park on the trunk of a dread tree.

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A9: Something that reminds you of a friend (call them out): This is an advertisement for a “Ostalgia” (GDR-nostalgia) restaurant in Berlin, and it reminds me of a friend who is also very prone to GDR nostalgia. But this friend will remain anonymous here!

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I just had to take this pic because the place was quite magical. By chance it also fits the B-Challenge. B6: A place you’d never set foot before, within a few miles of home: It’s an empty amusement park ride (“Boxauto”) and in the background a ruin maybe built in the 1980ies where letters read “Haus der Materialisierung” (house of materialization). It is close by where I live, but I never have been here before!