Calling for Community Care: a reflection on whiteness, privilege, connection and spirit.

Ich würde hier gerne noch auf einen Text hinweisen, der auch Teil der US-Selfcaredebatte ist, um die es hier letztes Jahr auch schon einmal ging. Ich möchte ihn empfehlen, weil ich in meinem Selfcaretext soviel geschrieben habe, warum ich Selfcare wichtig finde und was ich praktisch tue, und in meiner Entgegnung auf die Selfcarekritik von Steinmädchen alles, was mir dazu einfiel. Da komme ich nicht mehr weiter. Denn in der Diskussion, die jetzt weiter gelaufen ist, beziehen sich Steinmädchen und Denkwerkstatt nicht auf das, was ich geschrieben habe, sondern auf irgendwelche gefühlten Zustände, und sie lasen meine Texte auch sehr verkürzend und selektiv.

Also, ich dachte, vielleicht versuche ich es dann halt mit einem positiven Beispiel. Kritik an der Selbstfürsorge, wie ich sie für richtig und toll halte.
1. Sie macht keine Gegensätze auf zwischen Selfcare/Fürsorge und Aktivismus (als ob man das nicht beides tun könnte)
2. Sie würdigt Selbstfürsorge als wichtige Grundlage und fordert dann, dort aber nicht stehen zu bleiben, sondern fordert darauf aufbauend solidarisches Handeln – “Communities of Care” und Accountability.
3. Sie benennt das Problem mit Privilegien und dem falschen Glauben, der Individualismus wird alles schon richten, und benennt dass Selfcare und Privileg zusammenwirken können, so dass von privilegierter Seite aus nur noch Innenschau geschieht, ohne anderen Menschen zuzuhören. Sie geht darauf ein, dass Privileg Vereinzelung fördert, und dass Selfcare gemeinsam mit dieser Vereinzelung kontraproduktiv wirkt.
Ihr Fazit ist am Ende, dass Selbstfürsorge ergänzt werden sollte durch Gemeinschaft und Solidarität.
Und das ist eine Selfcarekritik wie ich sie öfter lesen möchte. Eine Reflektion von eigenen Privilegien, die zum ziehen der Konsequenzen ermuntert, wie ich sie mir für unsere Communities nur wünschen kann.
Deshalb wird dieser Text zur aktuellen Selfcarediskussion hier rebloggt.

moonlitmoth

This is a piece I’ve been meaning to write for a while. These words reflect my ongoing process of coming to terms with my privilege. These words have laid dormant, wrapped up in fear and pondering; caution and consideration. I have been endlessly nervous and unsure of myself in articulating these sentiments because I worry what people will think – what the unintended consequences of my words might be. The reality is though, that I am privileged. Really privileged. And I want to be more accountable for what that means.

To start, I think it’s important for me to position myself. I am a white, thin, cis-gendered, flexible, femme identified “yoga” teacher. I am a settler, living in Vancouver Canada. My family came here 3 generations ago from Scotland (father’s side) and the Ukraine (mother’s side). I attend university here and I come from a middle class family, with…

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