Body positive Practice Month

Ich wollte eigentlich hier einen Text über meinen aktuellen Stand mit Yoga, kultureller Aneignung und so weiter veröffentlichen. Das wird sich aber noch etwas hinziehen. Ich will zuerst noch was von kompetenter Seite dazu lesen.
Trotzdem möchte ich schon mal zwei Dinge verlinken, die in den ersten Wochen dieses Jahres auf decolonizingyoga.com gepostet worden sind:

https://yogaappropriation.wordpress.com/ – You are here – Exploring Yoga and the Impacts of Cultural Appropriation mit Nisha Ahuja

Decolonize your Yoga Practice – Susanna Barkataki

Besonders der erste Link, ein wunderbarer Film, bringt sehr viele Sachen in einem kurzen Vortrag gut auf den Punkt.

In der Zwischenzeit soll es erst mal um einen anderen Aspekt gehen, nämlich und körperliche Vielfalt und Körperarbeit/Sport/Yoga/Bewegung. Deshalb wollen Joy und ich einladen, im März einen Body Positive Practice Month zu machen und darüber zu bloggen.

Yoga bringt mir so viel, was das Gefühl für meinen Körper und meine persönlichen Einschränkungen und Herausforderungen angeht, was aber auch psychisches zur Ruhe kommen und inneren Frieden angeht. Anna Guest-Jelley von “Curvy Yoga” hat in einem Video mal gesagt, dass Yoga für Menschen mit Behinderungen und für dicke Menschen super ist, weil es beim Yoga nicht darauf ankommt, möglichst sportlich die kompliziertesten Yogahaltungen (Asanas) zu machen, sondern darauf, sich selbst besser wahrzunehmen und zu kennen und mehr in Einklang mit sich zu kommen. Deswegen kann Yoga eine gute Möglichkeit sein, sich mit körperlichen Einschränkungen oder mit einer nicht der Norm entsprechenden Körperform zu bewegen.
Leider ist das bei der modernen Fitness-Asana-Überei keine Selbstverständlichkeit. Nicht nur sind weiße Frauen* im Yoga sehr überrepräsentiert, es sind auch meistens nur sehr schlanke und sportliche Körper, die gefeiert werden, die immer, wenn es um Yoga geht, ausschließlich abgebildet werden, und das ist schade.

Hier gibt es eine tolle Sammlung von wunderbaren Body positiven Yoga-Selfies.

Ich habe für sowas meinen tumblr-Blog, den ich nutzen werde, um meine Gedanken über body positive Yoga zu schreiben und ein wenig Tagebuch über meine Yogapraxis im März zu führen.

practicemonth

Joy hat das so beschrieben, ich kopiere das einfach mal hierher:

In diesem Monat, März, soll es also darum gehen, wie wir mit unseren verschiedenen körperlichen Vorraussetzungen Yoga machen, was dazu für Gedankengänge entstehen- wie Yoga vielleicht auch unsere Sicht auf unseren Körper verändert / hat. Jede_r die_der Lust hat, kann gern mitmachen. Ihr dürft die Grafik gern mitnehmen und auch etwas dazu posten oder sie einfach einbinden und auf diesen Artikel hier verlinken. Ich freue mich, wenn ihr dabei seid! <3

Wir haben das auf Twitter diskutiert und beschlossen, aus dem “Yoga Month” einen “Practice Month” zu machen, weil einige kein Yoga machen und andere Dinge machen, aber Lust haben, sich über Bewegung, Körperakzeptanz, und Körper-Vielfalt auszutauschen.

Wer also mitmachen möchte schreibe doch bitte einen Kommentar im Blog von Joy!

3 thoughts on “Body positive Practice Month

  1. Pingback: März: Body positive Practice Month | Drop the thought

  2. Pingback: Samstagslinks / los enlaces del sábado | Trippmadam

  3. Pingback: Body positive Practice Month | krauseminzkatze

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