Ein freier Tag zuhause

Heute hätte ich einiges vorgehabt, aber nachdem die letzten paar Tage eher arbeitsreich waren, wollte ich den Morgen langsam angehen. Ich habe mir Kaffee mit meiner neuen Bialetti-Kaffeemaschine gekocht, die ich von einer Freundin zu treuen Händen geschenkt bekam – sie ist klasse!

Irgendwie vertrödelte ich dann den ganzen Morgen und frühen Nachmittag, ich wollte zu Globetrotter, einen Gutschein einlösen, ich wollte zu einem feministischen Sexshop und mir den mal anschauen (sämtliche Berlinbesuchende, die ich kenne, suchen den auf, und ich wohne hier und war noch nie drin..) ich wollte malen, Yoga machen, aufnehmen…

Stattdessen schaute ich Vlogs auf Youtube und stopfte meine Handschuhe. Ich habe mir vor Jahren Dreifingerhandschuhe gestrickt, die ich zum Radfahren im Winter benutze, und damit sie richtig warm sind, haben sie unter dem Gestrick noch ein Futter aus dünnem Fleece.

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Bild: So sahen die Handschuhe aus, als sie neu gestrickt waren

 

Ein Jahr später habe ich einen Handschuh verloren, und von dem grünen Garn (es war handgesponnen und handgefärbt von mir) war nichts mehr da. Also habe ich mir einen Handschuh aus einem völlig anderen Garn nachgemacht. Und fahre mit zwei verschiedenen Handschuhen herum, kein Problem!

Inzwischen haben sie schon viele Flickstellen, einfach von der Abnutzung, und das Futter musste ich auch nähen, da waren an einigen Stellen die Nähte aufgegangen.

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Ich stopfe meine Sachen gerne so, dass man das Verbesserte sieht. Ich finde es nämlich cool, sichtbare Ausbesserungen zu sehen.

Ansonsten habe ich einiges an meiner komplizierten Zopfsocke weitergestrickt, ein wenig Selfcareprogramm gemacht, etwas nicht soooo leckeres nach einer eigentlich gut klingenden Idee von dieser unsäglichen Chefkoch-Plattform gekocht, (leider auch Kommentare dazu gelesen.. aaargh dieser Lingo dort..) und widerwillig ein wenig Haushalt gemacht.

Aber das Beste ist: Morgen habe ich ja auch frei!

Juhu!

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2 thoughts on “Ein freier Tag zuhause

  1. ist ja lustig, dass wir quasi zeitgleich gestopft haben ;) Ich mag das kontrastreiche Stopfen auch, aber der Pullover, den ich in der mache hatte, ist nicht meiner.

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