Müllvermeidungschallenge, letzter Tag, Tag 31: Belohne dich!

Ja, ein Monat Müllvermeidungschallenge. Es hat Spaß gemacht und war auch spannend, was Experimente anging, wie selber Sauerkraut zu machen.

Ich habe heute übrigens einen epischen Rettich erstanden, denn ich will als nächstes Kimchi probieren. Das Sauerkraut habe ich heute gekostet und es für fertig befunden, besonders der Teil mit Ingwer und Knoblauch drin war ja soooooo lecker! Jetzt habe ich es in Gläser gefüllt und in den Kühlschrank gepackt, und die nächsten paar Tage wird es aufgegessen.

Heute habe ich mich tatsächlich auch ein wenig belohnt, indem ich mir bei den hiesigen Kleinanzeigen eine (plastikfrei) keramikbeschichtete Pfanne geholt habe, aus einer Haushaltsauflösung. Und gleich damit gebraten, wow, die Dinger sind so gut! Ich bin echt begeistert. Bisher habe ich eine gußeiserne Pfanne und einen Blech-Wok, die beide zwar auch gut sind, aber dieses Keramikpfannengefühl haben sie halt nicht. Die Keramikpfanne passt sehr gut in meinen Küchengeräte-Park.

Gleichzeitig habe ich heute 2 kg Nudeln in Plastikpäckchen gekauft. Wir haben in unserer Bäckerei vor, Nudeln aus einer coolen italienischen Kooperative zu führen, haben aber noch so “Ladenhüter” da, 0815 Bionudeln, die ewig nicht verkauft werden. Also haben wir uns entschlossen, sie kollektiv selber zu kaufen und aufzuessen, damit der Platz im Regal für die neuen Nudeln frei wird. Daher also der “Mitleidskauf” im Plastikpäckchen.

Es passte aber ganz gut, weil meine Industrienudelvorräte zur Neige gegangen sind, und meine eigenen veganen Nudelherstellungskünste lassen bislang noch zu wünschen übrig.

Und wie weiter?

Ich möchte auf jeden Fall beim Müllvermeiden dran bleiben. Es ist einfach insgesamt so gut für mein Konsumverhalten, meine Ernährungsgewohnheiten und das #noBuy Jahr. Und es macht sogar Spaß. Ich möchte auf jeden Fall auch beim regelmässigen Bloggen dran bleiben, aber so wie im Januar jeden Tag, das werde ich wohl nicht aufrecht erhalten.

Ich kann es gar nicht fassen, dass ich echt jeden Tag gebloggt habe. Das finde ich sehr fein. Es kam mir aber gar nicht beschwerlich vor.

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