Wochenrückblick

Diese Woche war anstrengend. Letztes Wochenende war ich krank, und habe mich bis Dienstag erholt. Prompt, als ich wieder gesund war, war das warme, sonnige Wetter vorbei, und ich durfte mich beim radeln wieder in die Regensachen hüllen.

Über den Sommer ist mein Marie-Kondo-Prozess etwas ins Stocken geraten, und ich habe mir daher eine Liste geschrieben, mit dem, was als nächstes noch abgearbeitet werden sollte. Dann habe ich mir eine Kiste mit Buntstiften vorgeknöpft, nur um festzustellen, dass ich mir die selbe Kiste schon mal vorgeknöpft hatte, viele Jahre ist das her. Denn alle Buntstifte in der Kiste gehören zu der Sorte, die sehr schön malen. Ich habe sie behalten und alle gespitzt.

Eine Box mit lauter alten Buntstiften verschiedener Hersteller.

Zuckerverzicht

Am Mittwoch habe ich beschlossen, dass ich erst mal eine Weile auf Zucker verzichten will, also keinen Süßkram mehr essen. Der Grund ist, dass ich mich beobachtet habe, an wie vielen Tagen die Woche ich Süßigkeiten esse, und das Ergebnis war: Jeden Tag. Mir ist das zu viel, ich muss mal von diesem Zuckerzug abspringen. Eigentlich kaufe ich gar keine Süßigkeiten, aber auf Arbeit in der Bäckerei liegt halt der ganze Kuchen rum, Cookies, Nußecken, usw. Und zuhause gibt es Marmeladenbrot, wenn ich was Süßes essen will.

Schluß damit!

Zuerst habe ich beschlossen, dass ich unter der Woche nichts Süßes esse, und am Wochenende schon. Jetzt habe ich drei Tage keinen Süßkram gegessen und ich muß leider sagen, die Gelüste sind real. Vielleicht sollte ich mich vorerst ganz vom Süßkram verabschieden, anstatt mir jedes Wochenende meinen Entwöhnungserfolg kaputt zu machen. Aber mal sehen..

Gezeichnet

Es ist ja auch wieder Inktober, und ich zeichne – zwar nicht viel, aber doch. Heute habe ich ein altes ehemaliges Fabrikgebäude gezeichnet, das gerade luxus-saniert wird.

Mein neu angefangenes Skizzenbuch mit zwei bemalten Seiten.

Leider ging es mir mental gerade diese Woche richtig schlecht, ich bin pessimistisch und das Einzige, was mich halbwegs aufrecht hält, ist, im Moment zu leben und bloß nicht an die Zukunft zu denken. Denn wer nicht an die Zukunft denkt, kommt auch nicht in einen pessimistischen Grübelkreislauf rein.

Gegen Ende war es dann ein klein wenig besser, ich hoffe, dass der Trend anhält, weil davon, dass es mir schlecht geht, wird die Welt auch nicht besser.