Kommentarregeln

1. Geht nicht: andere Leute diffamieren, über sie herziehen, herumlästern etc. Über die psychische Gesundheit bestimmter Menschen spekulieren, sie ungefragt psycho-analysieren usw.

2. Du musst den Text, zu dem du einen Kommentar schreibst, lesen. Wenn ich an deinem Kommentar erkenne, dass du den Text nicht gelesen oder nur schnell überflogen hast, schalte ich evtl. nicht frei. Denn wieso sollte ich meine Zeit in eine Diskussion stecken, die ich meist sorgfältig führe, wenn die andere Person mir nicht den gleichen Respekt entgegenbringt, und stattdessen ihre Kommentare achtlos und zusammenhanglos überall hinstreut.

3. Meine Kommentarspalte ist nicht für deine Selbstdarstellung da. Wenn du der Welt etwas über dich mitteilen möchtest, bzw. wenn du meinst, du selbst bist das Hauptthema, über das geredet werden soll, kannst du gerne ein eigenes Blog eröffnen.

4. Die Kommentarspalte kann auch mal ein Diskussionsforum zu einem Thema sein. Dinge, die ihr “schon immer mal zu diesem Thema diskutieren wolltet”, können interessant sein. Bei einer Diskussion ist Respekt sehr wichtig. Wenn ich in meinem Blogartikel polemisch oder flapsig bin, heisst das nicht automatisch, dass ihr in einer Diskussion genauso sein solltet. Denn eine Diskussion zwischen verschiedenen Menschen ist etwas anderes, als einen Blogartikel zur Diskussion zu stellen, und erfordert auch einen anderen Umgang miteinander. In einem Blogartikel ist es manchmal gut, eine Position zu übertreiben, damit etwas da ist, das “Reibung erzeugt”. Wenn immer nur da steht “Alles eh Wischiwaschi und egal” gibt es ja auch nix zu diskutieren. Das heisst nicht, dass ihr euch untereinander oder mir gegenüber benehmen könnt wie die Axt im Wald!

4. Menschenverachtende Kommentare werden nicht veröffentlicht, und damit meine ich “Hate Speech” im Sinne von: Menschen ausgrenzen, schubladisieren und abwerten wegen Religion, Gender/Geschlecht, Sexualität, Ethnizität, “Race”, Klasse, Körperform, Gesundheitszustand usw. Diese Regel wende ich übrigens nicht auf nicht existierende Dinge wie “Reverse Racism/Sexism” an. Denn wie gesagt: Existiert nicht. ;P
Diese Regel wird auch dann angewendet, wenn die kommentierende Person es nicht böse meint, und ihr versehentlich/unwissentlich Dinge in den Kommentar hineingeraten, die ausgrenzend/abwertend wirken. Die Person, die das beurteilt, bin ich.

5. Ich lege hier keinen Wert auf Mansplaining, oder auf Kommentare dazu, wie unsinnig ihr persönlich meine politische Einstellung, meine feministische Position oder meine Themen findet. Mich interessiert auch nicht, welche schlechten Erfahrungen ihr mit Linken/Feminist_innen/Aktivist_innen usw. gemacht habt. Ich bin links und Feministin, aber ist deshalb mein Blog ein Kummerkasten oder eine Beschwerdestelle? Nein. Genausowenig bin ich dazu da, um “besser” oder “anders” oder “differenzierter” als die Leute zu sein, die euch mal enttäuscht haben. Wäre also nett, wenn sowohl das “Du bist nicht wie all die Anderen” oder “Du bist ja genauso wie die Anderen von eurer Sorte” einfach unterbleibt.

6. Ich freue mich auf gute Diskussionen und auf respektvollen Austausch der zu gegenseitiger Bereicherung führt.

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