8. Tag Vestkyststien: Von Lodbjerg Fyr nach Vigsø Bucht

Heute ist der 20. Mai 2018. Wir sind an der dänischen Nordseeküste unterwegs. Gestern sind wir am Lodbjerg Fyr nördlich von Agger gelandet und verbrachten die Nacht auf dem Naturzeltplatz am Leuchtturm.

Ich wache um sieben Uhr erst auf, das heißt, ich habe 9 Stunden durchgeschlafen! Ich mache Kaffee und locke damit meinen Reisegefährten aus dem Schlafsack. Ganz in Ruhe machen wir uns Porridge zum Frühstück und bauen dann alles ab.

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In der Morgensonne steht unser Zelt und ein Paar Packtaschen.

Wir fahren in der Morgensonne durch duftende Heidewälder und pausieren kurz an einem stillen Waldsee. Die Wege sind sandig, aber angenehm zu fahren. Wir können leider nicht direkt durch den Nationalpark Thy fahren, denn der “Redningsvej” ist zu unwegsam für die Fahrräder. Deshalb geht es einen kleinen Umweg über ein paar Dörfer.

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ein kleiner Waldsee umgeben von niedrigen Sträuchern.

Irgendwann sind wir wieder in der offenen Dünenlandschaft. Ich finde das immer noch sehr beeindruckend, da durch zu fahren. Es geht Wind, aber nicht so stark, und nicht so frontal wie neulich. Sehr gut.

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weite Dünenlandschaft mit wilden Strandrosen, Heidekraut, Strandhafer und gelben Blüten, dahinter das Meer.

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Wir sind auf einen kleinen Bunker geklettert und blicken auf unsere Fahrräder hinab.

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Am Fischfangplatz von Stenbjerg

Wir fahren bei Stenbjerg zu einem alten Fischereiplatz. Er ist inzwischen nicht mehr in Betrieb, und ein kleines Museum erinnert an die Küstenfischerei hier. Es gab eine Winde, um die Boote hereinzuziehen, und Hütten, die nicht zum wohnen dienten, sondern nur dazu, die Fische zu verarbeiten und zu verpacken. Warum sich hier die Fischerei nicht mehr lohnt, aber an anderen Stellen der Nordseeküste schon, habe ich nicht ganz verstanden. Auf jeden Fall ein beschauliches Fleckchen, wo man sehen kann, wie es früher abgelaufen ist. Historische Fischerkähne liegen auch am Strand. Wir machen eine Mittagspause und fahren dann weiter.

Viele Leute hier sind mit Wanderrucksäcken unterwegs. Darauf hätte ich ja auch mal Lust. Wir fahren durch Vorupør und folgen dem “Kystvej” durch eine Dünenlandschaft nach Klitmøller. Diese Gegend nennt sich auch “Cold Hawaii” und ist ein Zentrum des Surfsports. Wir sehen in Klitmøller überall Surfläden, Surfbrettverleihe, und Menschen die mit Surfausrüstung durch die Stadt wandern. Am Strand ist viel los, eine Menge Leute haben es sich gemütlich gemacht und einige andere versuchen sich im Wellenreiten. Wir machen eine Pause und bereiten uns Heißgetränke auf unserem Kocher zu. Dabei schauen wir uns die Surfversuche an, und ich bekomme den Eindruck, Surfen besteht zu 90% daraus, im Wasser zu liegen und auf eine Welle zu warten. Und die restlichen 10% der Zeit versucht man dann, nicht ins Wasser zu fallen. Für mich wär das nix, glaube ich.

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Nicht viel Wellengang in Klitmøller, aber die Surfer warten trotzdem auf eine günstige Welle.

In Klitmøller liebäugelt die Surfszene mit der Verwandtschaft zu Hawaii und auf den Autos sind Aufkleber mit der Aufschrift “Æloha”. Haha.

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kleine Fischerboote liegen auch am Strand, aber sehr kommerziell sieht das nicht aus.

Wir fahren weiter am Kystvej entlang. ein angenehm asphaltierter Radweg neben der Strasse schlängelt sich durch die Dünen. Es ist hügelig, aber immer noch sanft genug, um mit dem Schwung von der Abfahrt das nächste Hügelchen erklimmen zu können.

Dann nähern wir uns Hanstholm, wo es schon wieder Bunker zu sehen gibt. Diesmal liegen sie nicht am Strand, sondern sind in die Hügelkette hinter der Küste eingebaut. Die sogenannte “Batterie Hanstholm” war dazu vorgesehen, das Skagerrak zwischen Dänemark und Norwegen abzusperren. Verwendet wurde sie nie, angeblich wurde nur einmal fälschlich ein Schuß auf ein Fischerboot abgefeuert, der zum Glück nicht getroffen hat.  Ich finde für das keine Quelle im Netz, ich meine, ich habe das auf einem Informationsschild bei den Bunkern dort gelesen.

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Die grusligen Bunker starren uns hohläugig aus der Hügelkette an.

Wir fahren am Fischereihafen von Hanstholm vorbei. Dass sich die Küstenfischerei hier noch lohnt, lässt sich daran bemessen, dass Hanstholm den grössten Fischereihafen Dänemarks hat, gemessen an der Fischmenge, die hier angelandet wird. Fischfabriken aus allen möglichen Ländern haben ihre Hallen in diesem Hafen aufgebaut.

Unsere Fahrradroute führt von hier in die Stadt hinauf, aber der Nordseeküstenradweg verläuft unten am Meer. Wir haben ja schon am Samstag genug eingekauft, und haben keine Lust den steilen Weg raufzuschieben. Später lese ich im Fahrradbuch, dass es in Hanstholm eine komplette Trennung von Autoverkehr vom unmotorisierten Verkehr gibt, und bedauere ein wenig, dass wir das nicht live gesehen haben.

Stattdessen fahren wir auf einem angenehmen Sandweg am Meer entlang.

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Zwischen Land und Strand schlängelt sich der schmale Radweg, am Fahrrad hängt die Wäsche zum trocknen.

Nach Hanstholm ist es nicht mehr weit nach Vigsø, wo wir einen Zeltplatz am Meer auserkoren haben. Falls dieser besetzt ist, können wir noch in einen nahegelegenen Wald, der zum Zelten freigegeben ist.

Wir treffen einen älteren Schwaben, der von Stuttgart losgeradelt ist und zum Nordkap will. Komisch, wieso alle zum Nordkap wollen? So ambitioniert sind wir nicht, aber wir haben auch nicht so viel Zeit.

Die Wege nach Vigsø sind super schön und malerisch. Im Internet stand, dass es am Zeltplatz kein Wasser gibt, deswegen wollen wir bei der Kirche welches holen. Aber ach, sie liegt auf dem Berg! Wir strampeln also hoch um aufzutanken. Was wir nicht wussten: Es hätte eine Abkürzung gegeben, die unten am Strand lang führt und an einer Toilette mit Trinkwasser für die Badegäste vorbei geführt hätte. Nun ja.

Da, wo der Zeltplatz sein soll, ist wieder alles mit Wohnmobilen zugeschissen, und wir beschließen, in das Zeltwäldchen zu fahren. Dabei biegen wir einen Feldweg zu früh ein, und finden uns in einer Sackgasse wieder. Es ist ein von Bäumen umstandenes Wiesengrundstück, in der einen Ecke stehen zwei Picknickbänke. Als ich mit dem Telefon genau schaue, wo wir uns befinden, zeigt es an, dass wir mitten in einem Bauernhof stehen. Nur ist dieser inzwischen völlig verschwunden.

Erst denke ich, dass uns das Telefon falsch lokalisiert, aber bei genauerem Abschreiten des Grundstücks sieht man noch einzelne Reste: Da war die Güllegrube, und da steht noch der Baum, der sich einst an das Haus gelehnt hat, ganz alleine. Wir beschließen, dass wir einfach hier zelten, es sieht gemütlich aus, und wahrscheinlich stört es niemanden. Dass der Picknicktisch mit Bänken hier herumsteht, ist auch äusserst bequem und praktisch.

Es ist noch nicht so spät und ich will noch mal zum Strand runter fahren. Dabei bemerke ich mit geübten Augen, dass der vermeintliche Zeltplatz eher ein Parkplatz ist, und der Platz ist eigentlich ein Shelterplatz am Waldrand. Aber da sind schon Leute, die sich feine Matratzen mitgebracht und im Shelter ausgerollt haben. Das macht aber nichts, wir sind ja inzwischen auch gut angekommen.

Ich schaue zum Strand runter und dort kann ich einen Haufen Bunker bestaunen, die nach und nach vom Meer überschwemmt werden.

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Ein Bunker versinkt im Meer.

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Mit dem Fahrrad am Strand: Etwas unpraktisch, ich habe aber meinen Fahrradschlüssel vergessen.

Ich schiebe mein Fahrrad über den Strand und mache viele Fotos.

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Noch mehr Bunker, die am Strand verwittern

Es wäre schön, wenn alles Kriegsgerät irgendwann so obsolet wäre wie diese Bunker.

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die Sonne geht hinter der Baumreihe unter, und bald werden wir es uns im Zelt gemütlich machen. 

Ich fahre zurück zum Zeltplatz und wir lassen den Abend mit einem warmen Essen und Tee ausklingen.

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7. Tag des Vestkyststien: Von Fjaltring nach Lodbjerg Fyr

Es ist der 19. Mai 2018. Wir wachen erst gegen halb acht auf, es ist wieder mal ein sonniger Morgen in Fjaltring an der Westküste Dänemarks. Leider hat mein Partner starke Kopfschmerzen. Wir beschließen, nicht auf dem Platz zu frühstücken, sondern direkt alles einzupacken und loszufahren. Der deutsche wilde Campingplatz ist auch erwacht und mir ist das alles zu intim. Leute führen ihre Hunde Gassi und spülen Geschirr am Strandklo und es wird alles sehr geschäftig.

Im Kaufmannsladen von Fjaltring kaufen wir Paracetamol und fahren dann gemütlich los. Zuerst verfahre ich mich und führe uns in die falsche Richtung, uns kommt eine Radwanderin entgegen, die, wie ich später feststelle, in die selbe Richtung fährt wie wir. Wir hätten ihr eigentlich hinterher fahren sollen. Aber diese kleinen Verfahrer kommen halt vor. Wir fahren am Dorf Trans vorbei, aber ich vergesse leider, das Ortsschild zu fotografieren.

Wir holen die Radwanderin ein, sie ist aus Amsterdam und will noch zum Nordkap fahren. Sie verwendet auch eine deutsche Bikeline Karte, weil die einfach am besten sind, sagt sie. Sie versteht zwar den Text nicht, aber die Karte ist gut. Wir unterhalten uns ein wenig beim Fahren und trennen uns beim Leuchturm Bovbjerg Fyr.

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Bovbjerg Fyr, ein roter Leuchtturm, kommt am Horizont in Sicht. Davor sind grüne Weiden mit Löwenzahnblumen und einem flachen Teich.

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Bovbjerg Fyr hat neben seinem roten Turm auch rot gestrichene Nebengebäude und kleine, mit roten Klinkern versehene Gebäude. In einem ist ein Cafe untergebracht.

Es ist ein schönes, rot gestrichenes altes Gemäuer mit Cafe im Nebengebäude. Ein Schild hängt am Zaun: Wenn das Cafe nicht geöffnet ist, können Leute gerne die Cafetische zum Rasten und Picknicken verwenden, steht darauf. Wir fühlen uns freundlich eingeladen (gerade hat das Cafe noch nicht geöffnet) und kochen Porridge, was wir im Garten des Leuchtturmcafes frühstücken.

Danach gehen wir zurück an die Steilküste und bewundern die Aussicht. Runterklettern an den Strand wollen wir aber nicht. Wie immer an diesen Steilküsten sind wir dazu zu faul, ich ziehe es dann doch vor, auf Stränden rumzuwandern, für die ich keine hunderte Stufen klettern muss.

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die Steilküste bei Bovbjerg Fyr fällt tief zum Meer ab. Heute ist nicht soviel Wind, und der Himmel knallblau.

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Die Felsen bestehen aus bröckeligem Gestein, aus Kies und Geröll, das während verschiedener Eiszeiten aufgetürmt wurde. daher ist es auch gefährlich, nahe am Rand herumzustehen.

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Einige Leute sind zum Strand heruntergeklettert und sehen sich die Kieselsteine an.

Nach Bovbjerg kommen wir nach Ørum und Ferring, und folgen der Beschilderung auf einen sandigen Weg am westlichen Ufer des Sees entlang. Erst verspätet sehen wir, dass die Bikeline Route uns östlich um den See herum geführt hätte. Weil der Weg sehr, sehr sandig ist (manchmal müssen wir die Räder durch schieben) hatten die sich vermutlich eine asphaltierte Ausweichroute überlegt. Wir sind aber den Schildern nach auf der Originalroute.

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Der Weg ist, abgesehen vom Sand, sehr schön und malerisch, es fahren dort keine Autos, er führt quasi auf der Krone der Dünen zwischen wilden Rosenbüschen durch, und wir können auf der einen Seite auf den See schauen und auf der anderen Seite auf das Meer.

Als wir auf einen kleinen Weg zum Nordseestrand treffen, machen wir eine Pause und ich tauche kurz in den kalten, erfrischenden Wellen unter. Es ist wirklich sehr, sehr kalt und frisch. Ich bin nicht mehr so eine Wasserratte wie früher, und das ist tatsächlich mein einziges Bad in der Nordsee auf der ganzen Reise.

Dann geht es weiter nach Vrist und Harboøre, wo wir im Aldi für heute, Sonntag und Montag einkaufen. Angeblich ist in der Touristengegend auch an Pfingsten alles offen, aber wir wollen sicher gehen. Jetzt kann ja nichts mehr schief gehen! Dann fahren wir auf die nächste Nehrung in Richtung Thyborøn.

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Inzwischen ist es Mittag geworden und wir machen nochmal eine Pause in den Dünen. Wir haben uns Energy drinks mit Limettengeschmack gekauft, die auch echt ganz lecker sind, und dazu gibt es belegte Brote. Es ist 13 Uhr und wieder sehr sonnig und zum Glück nur mäßig windig. Als wir weiter fahren, merke ich, dass von den zwei Socken, die ich zum Trocknen an den Radtaschen hängen habe, nur noch eine da ist. Die andere habe ich in den Dünen vergessen! Zum Glück muss ich nur 600m zurück fahren und die Socken werden wiedervereint.

Die Landschaft auf der Nehrung ist wunderschön, es sind fast alles naturnahe Feuchtgebiete, mit einer Vielzahl von Pflanzen und Vögeln. Der Radweg entfernt sich von der Straße und führt als schmaler Pfad mitten durch das Naturschutzgebiet. Wir sind jetzt auf dem Gebiet der Kommune Thisted und fahren zwischen dem Meer und dem Limfjord.

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Das Sneglehuset (Schneckenhaus) in Thyborøn. Die Wände außen sind mit tausenden Muscheln und Schneckenhäusern dekoriert, und innen soll es ähnlich aussehen.

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Auf einem kleinen Torbogen des “Sneglehuset” sind nicht nur Muscheln angeklebt, sondern auch runde Deko Kugeln aus grünem Glas.

Wir kommen nach Thyborøn und fahren durch den Ort. Wir folgen den Schildern zum “Sneglehuset”, einer Sehenswürdigkeit, wo ein malerisches Haus mit Türmchen mit tausdenden von Muscheln und Schnecken bestückt worden ist. Außer uns sind noch andere Touris dort, und wir müssen etwas warten, bis wir Fotos knipsen können, auf denen keine anderen Touris drauf sind. Dann fahren wir auf einem Fußweg am Strand entlang und gehen kurz ein paar Blicke auf die Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg erhaschen. Wir wollen uns nicht so lange damit aufhalten.

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Mein Tourbegleiter klettert auf einem Bunker herum. Ich glaube, er bindet sich den einen Schuh.

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Bunker am Strand von Thyborøn. Sie verwittern langsam und versinken im Sand.

Weil damals Nazideutschland sehr viele Bunker die ganze nördliche dänische Küste entlang gebaut hat, ist es auch nicht schlimm, dass wir nicht so lange damit zugebracht haben, denn es wird noch genügend Gelegenheiten geben. Wir drehen danach eine Runde durch die Ortsmitte, und fahren dann zur Fähre, die uns zur Landzunge von Agger rüberfahren soll, durch eine eher langweilige Neubausiedlung. Dann überqueren wir die große Straße, und bingo – Glück gehabt! Die stündlich fahrende Fähre kommt genau passend und wir können fast ohne zum Stillstand zu kommen an Bord rollen.

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eine kleine Auffahrt führt zu Fähre. Sie kommt gerade herein und sieht sehr klein aus, aber alle wartenden Autos, ein LKW und wir passen drauf.

Die Überfahrt ist kurz, und auf der anderen Seite gibt es ein kleines Naturcenter mit einer Ausstellung über die Tiere und Pflanzen auf der Agger Landzunge. Hier kann man Seehunde sehen, aber leider kann ich keine erspähen. Das ziemlich neue Mini-Naturcenter ist schön eingerichtet, es gibt Toiletten, einen Tisch und Bänke, Wifi und Windschutz. Aber niemand muss darauf aufpassen, anscheinend gibt es in Dänemark kein Vandalismusproblem.

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Unser Kaffeetisch am Naturcenter: Das Solarpanel versorgt die Telefone, bald gibt’s heißes Wasser aus dem Kocher und die Tassen und die Plundertorte stehen schon bereit.

Wir kochen uns einen Instant-Matcha-Latte und essen eine dänische Plundertorte (sie nennt sich “Dagmartorte”), die ich für 25 Kronen beim Aldi in Harboøre mitgenommen hatte. Sie ist super lecker. Eine Gruppe älterer dänischer Sportradler__innen kommt vorbei und wartet auf die Fähre. Sie bewundern unser Solarpanel, mit dem wir gerade die Telefone nachladen. Normalerweise laden wir die Telefone nicht direkt am Panel, sondern laden eine Powerbank, aber die ist dank viel Sonne schon wieder voll geladen und während der Pause kann man dann gut noch ein wenig die Endgeräte dran hängen.

Ich kleistere mich voll mit physikalischem Sonnenschutz, was dazu führt, dass ich auf alles abfärbe. Alles wird vollgekalkt, meine Hose, meine Taschen… suboptimal.

Die Fahrt über die Agger Landzunge ist etwas langweilig, der Radweg führt schnurgerade an einer schnurgeraden Straße entlang, und wir können gar nicht auf die Landschaft achten, weil es auf dem Radweg ganz viele kleine Aufbrüche gibt. Irgendwelche Sträucher brechen da durch, und die Aufwölbungen sind ganz schön hoch und kreisrund. Es ist, anders als bei Wurzelaufbrüchen, einfach, dazwischen durch zu fahren, aber man muss halt gucken.

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Ein schnurgerader Radweg auf der Agger Landzunge.

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Hinter der Landzunge liegen Dörfer und gelbe Rapsfelder leuchten in der Sonne.

Dann geht es weiter durch das Dorf Agger, am See vorbei, und dann sind es nur noch 3km zum Leuchtturm, wo wir übernachten wollen. Wir holpern über eine der dänischen Schotterstraßen durch eine Heidelandschaft und fluchen darüber. Dann führt ein schöner Sandweg in den Wald hinein zum Leuchtturm, und wir checken den Platz dort. Er ist sehr leicht zu finden. Es ist ein wunderschöner Platz, mit mehreren Feuerstellen, Zeltmöglichkeit und einem Shelter. Der ist schon besetzt, auch sonst sind einige Leute da. Es ist ja Wochenende. Zwei Jungs aus Süddänemark haben ein Tipi aufgestellt und schnitzen, ein Pärchen mit dem Motorrad hat den Shelter in Beschlag genommen, und zwei ältere Herren mit einem winzigen Tunnelzelt machen eine Wanderung.

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Der Naturzeltplatz mit dem Leuchtturm.

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ein sonniger, milder Abend im Wald von Lodbjerg.

Wir sind relativ früh da, ich möchte noch nicht das Zelt aufbauen, damit es nicht in der Sonne steht. Wir relaxen ein wenig auf dem Platz, kochen uns ein leckeres Abendessen und bauen das Zelt erst auf, als unser Plätzchen im Schatten liegt.

Als ich mir den physikalischen Sonnenschutz abwaschen will (Am Leuchtturm gibt es ein kleines Bad, das man kostenlos benutzen darf) gestaltet sich das schwierig und mein Handtuch ist voller weißer Titandioxid Partikel. Macht nichts, dann wasche ich das Handtuch eben schnell durch.

Am späten Abend kommt noch eine einzelne Radlerin und spricht uns in einer Sprache an, die wir nicht verstehen. Es stellt sich heraus, dass sie Deutsche ist und dänisch mit einem so harten deutschen Akzent spricht, dass mein dänischsprachiger Reisegefährte es schlicht nicht als Dänisch erkannt hat. Sie ist ein sehr quirliger Typ und erzählt uns ihre Route, sie ist von Trelleborg nach Göteborg geradelt und dann mit der Fähre nach Frederiksborg gefahren, und folgte der Nordseeküste bis hierher. Dann kommentiert sie, dass wir ja ein riesiges Zelt dabei hätten. Auf die Art, in der Outdoorfreaks zu erkennen geben, dass sie finden, man hätte unnötig viel Gepäck dabei. Da hatte sie bei mir dann verloren. Ich mag das große Zelt, und ich mag die Bequemlichkeit, die es auf Reisen zu zweit bietet. Sie baut ein “Vaude Power Lizard” auf. Ja, ja. Poserin.

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Der Shelter, das Tipi, die Dackelgarage und unser Zelt stehen schon.

Wir legen uns schon um 22 Uhr hin, es ist noch hell. Aber wir schlafen sofort ein. Nachts muss ich einmal raus und sehe das beeindruckende goldene Licht des Leuchtturms über uns strahlen.

zuhause

hey, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, sind in der letzten Woche keine Tour-Updates mehr gekommen. Die letzte Tourwoche habe ich irgendwie nie die Muße dafür gehabt.

Ich werde jetzt erst mal die Dänemark-Tour weiter verbloggen, und dann irgendwann die Tour nach Süddeutschland mit den guten Fotos und am Rechner nochmal aufschreiben.

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Das Fahrrad auf dem Weg von Ersingen nach Riedlingen.

Am See

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Das Bild ist von gestern Abend. Wir sind 20 km bei Gegenwind nachdem Altmühlsee gefahren.  Das war sehr anstrengend, und wir haben uns belohnt, in dem wir lecker essen gegangen sind. Jähr.

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Als wir am See Campingplatz an kamen, fand dort ein open Air Konzert und eine richtige Party statt. Aber es lohnt sich nicht, weiter zu fahren, denn überall woanders fanden auch Partys und Konzerte statt. Wie man hören konnte!  Wir sind trotzdem irgendwann eingeschlafen, und erlebten eine richtig kalte Nacht. Am nächsten Morgen war alles neblig, es war der erste Herbst morgen für mich. Die Sonne ging auf und war ein Orange goldener Fleck im Nebel.

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Weil es so kalt war, machte ich morgens noch ein Lagerfeuer an, bis die Sonne genügend Kraft hatte.

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Wir haben gefrühstückt und sind dann zur Vogelinsel im Altmühlsee gefahren. Dort sind wir auf den Beobachtungsturm geklettert und haben den See gezeichnet. In der Mitte vom See gab es viele Vögel.  im Hintergrund hörte man ein immer größer werden des Rauschen: eine Gruppe von Wander lustigen Rentnern gesellte sich zu uns auf dem Aussichtsturm.

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Das Zeichnen machte uns hungrig, und wir fuhren zu einem schönen Rastplatz, und kochten dort pasta e paTate.

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Nautilus Hugo

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Lecker lecker

 

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Hier ist noch die Auslage eines Steineladens, an dem wir gestern vorbeigefahren sind. Sie hatten viele große Ammoniten zu bewundern.

An der Donau

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Nach meinem letzten Eintrag gestern war ich schön durch ein weiteres Flusstal, in dem Kräuterwiesen und Weidenbäume waren.  Hier habe ich auch seltene Silberdistel angesehen.

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Auf einer Bank im Schatten habe ich gefrühstückt. Es gab leckeres Körnerbrot, und Zwiebel Schmalz.

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Kallmünz heißt die kleine Stadt in der die Vils in die Naab mündet.

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Die Naab ist ein ruhigerer Fluss, breit und träge. Ich habe eine Pause am Fluss gemacht und gelesen.

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Ein beeindruckendes Klostergebäude, an einem Flussstrand. Hier haben viele Leute gebadet.

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Ich fuhr an Regensburg vorbei ins Donautal. Zuerst beeindruckt mich wieder die gigantischen Felsen am Rand. Ich bin dann baden gegangen. Leider habe ich meinen Badeanzug verloren. Ich bin extra zurückgefahren, aber der Badeanzug war nirgendswo zu finden.

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An der Donau.

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Abends kam mich zu einem super netten Campingplatz. Es war ein Campingplatz in Herrnsaal. Kein gewöhnlicher Campingplatz, sondern Camping auf dem Bauernhof. Hinter der Scheune konnten wir unsere Zelte aufbauen und ich traf einige Radwanderer und  Wanderinnen.

Ich kochte mir ein leckeres Abendessen. Wir tauschten Geschichten über unsere Radtouren aus, dann gingen wir zeitig ins Bett und ich habe sehr gut geschlafen.
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In Kelheim suchte ich ein Sportgeschäft auf. Ich fand zwar nicht den schönsten Badeanzug, denn der Laden befand sich im Räumungsverkauf, dafür war alles reduziert.

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In der Fußgängerzone von Kelheim.

Fünf Flüsse Radweg

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Gestern ging es weiter vorn Sulzbach Rosenberg nach Amberg. Ich habe mich da nicht so lange aufgehalten, aber die Innenstadt war schon sehr schön. Auf dem oberen Bild ist eine Brücke über den Fluss Vils in der Altstadt zu sehen.

Nach meinem gestrigen Blog Eintrag benutzte ich noch ein Kneippbecken, das tat wirklich sehr gut. Es wurde von einer Quelle gespeist, und diese war wirklich sehr sehr kalt. Früher habe ich Kneippbecken nichts abgewinnen können, aber auf so langen Radtour in erfrischen sie schon sehr.

Der weitere Weg durch das Vilstal verlief hauptsächlich auf einer alten Bahnstrecke, das machte den Weg sehr eben und angenehm zu fahren.  Ich kam ohne  besondere Vorkommnisse zu meinem Zielort, nach Rieden.

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Rieden im Vilstal.

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Blick vom Radweg ins Tal.

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Der Campingplatz war sehr luxuriös, wenn auch etwas laut. Er lag direkt neben dem Freibad. Bis um 7:30 Uhr hatte es geöffnet, danach spielte die Kneipe neben dem Freibad bayerische Volksmusik. Heute habe ich mir eine Pizza gegönnt, denn der Campingplatz Rezeptionist hat mir eine lokale Pizzeria empfohlen.  Sie war sehr lecker, aber ich kam erst spät ins Bett, weil ich erst um 9:00 Uhr bei der Pizzeria angekommen war.

Am nächsten Morgen stand ich um 7:30 Uhr auf, und war trotz allem schon um 9:00 Uhr auf der Strecke.  Zuerst führte der Weg weiter über die alte Bahnlinie:

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Beim Schloss von Schmidmühlen mache ich eine Pause. Hier gibt es einen Hotspot, dem ich diesen Blog Eintrag verdanke.

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Ich hatte Besuch von einer Hummel.

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Das kleine Schloss im Morgenlicht. Hier ist das Rathaus des Ortes untergebracht.

Gestern habe ich noch 2 Stunden damit verbracht mit dem Bayern WLAN eine neue App herunterzuladen, und  800 MB Kartenmaterial für den Offline-Betrieb. Die App hat den Vorteil, dass sie GPX Tracks importieren kann. Nur stürzte sie dann immer ab. Ich habe dann doch noch einen Weg gefunden, GPX Tracks zu importieren, und jetzt benutze ich die Früchte meiner Arbeit.

Ich bin gespannt auf die heutige Strecke, anscheinend gibt es wenig Steigungen, es ist fast alles flach.

Über die mitteleuropäische Wasserscheide

Dem ich gestern die andere Seite der Bärenschlucht hinter Pottenstein erklommen hatte, gelangte ich auf eine schöne Hoch Ebene. Die Burg von Pottenstein hatte leider Ruhetag und war nicht zugänglich.  Auf der Hoch Ebene gab es schöne Trockenwiesen.

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Unterwegs sah ich eine riesige Raupe.

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Dann ging es durch den Wald bergab Richtung Pegnitztal. Ich kam ein Dolomit Felsen vorbei, der beeindruckendste war der große Lochstein.  Das ist ein Gestein aus der Kreidezeit, dass unten eine riesige Höhle hat und auch ansonsten durchlöchert ist.

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Auch andere Steine gab es im Wald zu bestaunen.

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In der Nähe von Neuhaus an der Pegnitz habe ich meinen ersten platten gehabt. Dabei war es nicht sicher ob die Scherbe nicht schon seit Berlin in dem Reifen gesteckt hat.  Ich habe sie zum Glück schnell gefunden, aber den Reifen ab zu bekommen war sehr schwierig.  Dann habe ich das Fahrrad wieder aufgepumpt und bin weitergefahren.

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Nach neue Haus wurde das Pegnitztal länger und auch sehr schön. Es gab an beiden Seiten Felsen, und die Pegnitz wurde von einem ruhigen schlammigen Fluss zu einem schmalen schnell fließenden Fluss.

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Ich hatte viele Steigungen gegeben, und ich war ziemlich müde. Ich steckte meine Beine in den Fluss, das tat sehr gut, denn der Fluss war eiskalt.  Und ich aß  eine leckere Quarktasche.

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Ich kam gut am Campingplatz an, und habe auch gut geschlafen.  Heute Morgen habe ich das Pegnitztal verlassen, und fuhr bei Pommelsbrunn am HögenBach entlang.

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Auch hier gab es spektakuläre Felsen.

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Kurz vor Rosenberg bin ich über die Mittel europäische Wasserscheide gefahren.  Zur einen Seite davon fließen alle Flüsse Richtung Rhein und Nordsee, undue anderen seite  davon fließen alle Flüsse in Richtung Donau und schwarzes Meer.  Die Landschaft verändert er sich auch, sie war weniger karstig und war jetzt geprägt von sanften Hügeln.  Jetzt bin ich in Sulzbach Rosenberg, auf etwa einem Drittel meiner heutigen Etappe, und fahre weiter nach Amberg.

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In der fränkischen Schweiz

gestern bin ich in die fränkische Schweiz gefahren. Nach Forchheim ging es erst eine Weile gerade aus, und ab Ebermannstadt war es dann richtig interessant. Rechts und links vom Tal lagen imposante Felsen.

Auf dem ersten Bild ist ein Wasserrad in Ebermannstadt zu sehen. Das zweite Bild zeigt den Fluss Wiesent.

Auf Anraten von Joules bin ich auf die Ruine Neideck aufgestiegen.  Es ist die imposantes die Ruine der Gegend, und das Wahrzeichen der fränkischen Schweiz. Der Aufstieg war sehr anstrengend. Ich wäre fast nicht hochgekommen. Zum Glück hilft mir jemand beim schieben des Fahrrads.

Auf dem vierten Bild sieht man den gestrickten Nautilus Hugo wie er das Panorama auf der Ruine Neideck genießt.

Danach fuhr ich durch das enge Tal, es ging hauptsächlich auf Schotter wegen an einer historischen Bahnlinie entlang.

Ich machte Mittagspause, und kurz danach kam mich zu einer frischen kalten Quelle, deren Wasser getrunken werden kann.  Natürlich habe ich meine Flaschen aufgefüllt. Das ist auch auf dem fünften Bild zu sehen.

Kurz danach kam die Bergetappe: es ging ganz schön steil rauf nach Gößweinstein.

Das ist ein touristischer Wallfahrtsort mit einer Miniburg auf dem Berg Gipfel. Ich bin relativ schnell durchgefahren, leider lag Gößweinstein niedriger, und ich musste die verlorenen Höhenmeter wieder hoch kraxeln.

Dann war ich endlich auf dem Höhn Zug, aber auch dort ging es auf und ab.  Danach führte mich einen Waldweg hinunter in die Bärenschlucht. Der Waldweg wurde zum Wanderweg, und ich musste mein Fahrrad schieben. Zum Glück kam ich überhaupt unten an. Die beeindruckenden Felswände der Bärenschlucht werden zum klettern verwendet.

Ich kam unten am Campingplatz an, baute mein Zelt schnell auf, kochte mir einen Kaffee und was den Kuchen, den ich von Joules bekommen hatte.

Dann machte ich mich auf den Weg zu den Felsen, denn ich wollte Kletterer sehen. Ich sah auch einen spektakulären Aufstieg. Dann wanderte ich die Bärenschlucht auf und ab und bewunderte die Felsen. Irgendwann war es dann Abend und ich kochte mir noch einen leckeren Reis mit Gemüse, bevor ich ziemlich gut geschlafen habe.

Jetzt ist es schon Montag, der 20. August. Ich packte zusammen und kam um 9:00 Uhr los, der Weg begann gleich mit dem Aufstieg aus der Bärenschlucht. In Pottenstein ging es den ganzen Berg wieder runter, und jetzt sitze ich hier  bei gutem Internet, und diktiere diesen Blog Eintrag.

Die letzten Bilder in dem Mosaik  sind aus der Bärenschlucht und aus dem malerischen Pottenstein.

Am Main

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Who I was but I’m back home  hallo aus Bamberg. Der erste Satz ist das, was rauskommt, wenn die Diktierfunktion denkt dass ich englisch spreche.

Ne stehle, die um kurz vor 14 Heiligen  steht, ist auf dem oberen Bild zu sehen. Als ich Kronach verlassen hatte, kreuzte ich rüber in das Maintal. Dort war es auch sehr schön. In Lichtenfels machte ich Mittagspause. Dabei fiel mir ein, Dass die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen ganz in der Nähe liegt. Am Marktplatz gab es eine Wanderkarte. Laut diese Karte waren gar nicht so viele Höhenmeter zu überwinden. Ich beschloss, hinzufahren. Ich musste auch gar nicht so viel den Berg hochschieben.

Die Kirche war ziemlich leer, weil ich werktags nach einem wichtigen katholischen Feiertag dort ankam. Gestern war wohl Maria Himmelfahrt. Oder irgend sowas. Heute waren  Von den ganzen Andenkenläden nur die Hälfte geöffnet. Ich war für die Kirche wahrscheinlich nicht angemessen genug gekleidet. Aber nirgends wo stand ein Schild, dass mein kurz ärmlig und mit kurzem Rock nicht rein darf. Erst als ich die Kirche betreten hatte, stand auf dem Schild: die Kirche nur in angemessener Kleidung betreten.

nun ja, ich war jetzt schon mal da und fotografierte das wirklich beeindruckende Rokokoinnere der Kirche. Dabei starten mich andere Touristen wirklich unverschämt deutlich an. Ich suchte schnell wieder das Weite.

Draußen kaufte ich mir einen katholischen Reiseglücksbringer. Die Andenkenhändler, den ich vorher relativ egal gewesen war, überschlugen sich vor Freundlichkeit und wünscht mir eine gute Fahrt.

Dann rollte ich den Berg wieder runter und fahre relativ bald an meinem Ziel Ort angekommen: Ebensfeld.

Der Zeltplatz war leicht zu finden und es war dort allerhand los. Der Platz war sehr klein und es waren drei Familien mit vielen Kindern da. Später gab es ein großes Lagerfeuer, und wir saßen da dran bis Mitternacht.

Am nächsten Morgen (heute)  wachte ich nach einer sehr gut geschlafen die Nacht auf und packte zügig zusammen, um früh auf der Straße zu sein. Das klappte aber nicht, denn ich bin ja gestern bis Mitternacht auf gewesen.

Deswegen war ich erst um 9:30 Uhr oder so auf der Straße. Es wurde sehr schnell sehr heiß, und ich fahr fuhr langsam und gemütlich das Maintal runter bis Bamberg.

In Bamberg haben Sie auch eine schöne Altstadt. Ich kaufte mir beim Bäcker “Spitzwecken”  und gehen runter zum Main Donaukanal um Mittag zu essen.  Jetzt geht es gleich weiter, und ich überlege ob ich mir noch den Bamberger Dom ansehen soll. Bis bald an dieser Stelle!