Müllvermeidungschallenge, Tag 28: Putzmittel

Zugegeben geht es erst mal um Upcycling.

Heute ist der Job, Alternativen zu herkömmlichem Putzmittel zu finden.

Damit habe ich mich aus Zeitmangel gar nicht befasst, ich hatte nämlich frei und habe mich auf Projekte gestürzt, die ich angefangen habe: Aus den aussortierten Bettbezügen will ich Taschen nähen, und ich hatte schon verschiedene Streifen aus drei verschiedenen Bezügen geschnitten, sie zu gestreiften Patchworkteilen zusammengenäht und gebügelt, und heute wollte ich mit 1-2 Taschen fertig werden. (Hat nicht geklappt, aber ich bin weiter als vorher)

Dann habe ich meinen Tshirt- und Langarmshirt-Vorrat “Konmarit” (also aussortiert und alles schön gefaltet) und nun brauchte ich Boxen für die Teile, die in mein Schrankfach rein passen. Ich habe mir aus einem alten Karton dann zwei maßangefertigte Boxen gebastelt.

Und ENDLICH habe ich die ultimative Boxenbau-Methode gefunden: Ich benutze eine Heißklebepistole! Vorher hatte ich Kreppband zum vorfixieren und Leim verwendet, aber bis das trocken war, war die Wartezeit lang.

Klebstoff aus der Klebepistole ist zwar eigentlich auch Plastik, aber hier baue ich mir ja selber Zeug aus Altpappe, das ich möglichst länger verwenden will, also keine Einwegplaste. Und nur die will ich ja nicht mehr haben. Gebrauchsgegenstände dürfen wegen mir schon Plastik enthalten.

Nach dem Bau habe ich die Boxen noch mit weißer Grundierung grundiert, denn am Ende sollen sie mit Serviettentechnik beklebt werden, und das sieht auf weiß besser aus als auf Karton, wo noch irgendwelches Gekritzel drauf ist und der Versandaufkleber.

Gerade bin ich noch dabei, die Aussenschicht mit Decoupage zu machen, aber das werde ich abbrechen müssen, denn morgen ist wieder ein Arbeitstag und ich muss ins Bett. So kann es wenigstens teilweise trocknen.

Tja, trotz Begeisterung für Marie Kondo sieht es hier gerade aus, als hätte eine Bombe der Kreativität eingeschlagen, und alles in einen halbverwüsteten Zustand gebracht. Wahrscheinlich komme ich erst Donnerstag dazu, weiterzumachen. Meh. Und ein paar Fotos von den Boxen, die ich gemacht habe, werde ich auch erst später hochladen..

Was ist denn nun mit den Putzmitteln?

Ich habe mich vor einigen Jahren schon mal mit “Ökologischerem Putzen” beschäftigt, und aus jener Zeit habe ich noch meinen “Putzkasten”, in dem Dinge wie Zitronensäure, Natron, Waschsoda, Spiritus, Lavendelöl und Essig-Essenz sind.

Ausserdem habe ich Anfang Januar einen Zitronenreiniger mit ausgepressten Zitronenschalen und Essig angesetzt, so wie das bei Smarticular beschrieben wird. Der ist jetzt wahrscheinlich auch durchgezogen, und ich könnte ihn mal absieben und verwenden.

Im Prinzip brauche ich Putzmittel nicht so oft, ich verwende Spülmittel zum Geschirrspülen und dann hat mein Partner einen Glasreiniger und einen Essigreiniger gekauft. Statt dem Glasreiniger könnte ich mit Essig und Spiritus arbeiten, und statt dem Essigreiniger könnte ich das selbstangesetzte Zeug nehmen.

Wenn ich mal etwas abwische – Tisch, Flächen – benutze ich meistens nur Wasser und einen Lappen, wenn ich den Boden wische, Wasser und ein paar Tropfen ätherisches Öl.

Das Spüli habe ich übrigens im Unverpacktladen gekauft (ich glaube, ich habe berichtet) und meine kleine gläserne Pumpspenderflasche (vielleicht 0.4 Liter) zu füllen, hat einen Euro gekostet.

Ich werde mal sehen, wie das laufen wird!

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Müllvermeidungs-Challenge, Tag 20: Second Hand

Eigentlich ist die heutige Aufgabe “Go to the thrift shop”. Bei uns ist Sonntags aber der “Thrift Shop” zu, deshalb war das nicht so möglich. Aber ich habe im Januar, und auch schon im Dezember, erfolgreich 2. Hand gekauft und verkauft, über ebay Kleinanzeigen.

Als am Weihnachtsabend mein Repeater kaputt ging, habe ich einen von einem Freund geliehen bekommen, und der hat auch (leider erfolglos) versucht, den Repeater zu reparieren. Daher habe ich ihn kürzlich, also jetzt Mitte Januar, durch einen gebraucht gekauften ersetzt.

Was ich schon losgeworden bin: Ein paar Bücher, ein Sack Waschnüsse (ich mag die einfach nicht, und er war sehr, sehr alt), eine Computermaus.

Ich habe mir Baumwollputzlappen genäht

Weil ich vor kurzem den Wäscheschrank aussortiert hatte: Aus einem ausgedienten Bettbezug habe ich mir über 50 Putztücher genäht. (1 Bezug zerschnitten und alles umsäumt) Das sind eigentlich viel zu viele. Deshalb werde ich sie unter Befreundeten verschenken, und nur die behalten, die ich brauche.

Ich brauche auf jeden Fall einige Putzlappen zum Fahrrad putzen, dann eignen sie sich auch gut als Brillenputztücher, und so als Wischtücher sind sie bestimmt auch okay.

Auf meinem Schneidetisch hübsch gestapelt sind Putztücher aus geblümtem beigen Baumwollstoff. Sie sind in Bündelchen mit je 6 Tüchern zusammengefasst, und ganz vorn liegen meine Werkzeuge: ein Lineal und der Rollschneider. Gerade Dinge schneiden zum nähen ist so viel geiler damit!