Die erste Fahrradtour 2018

Leider ohne draußen schlafen, aber ich musste am nächsten Tag arbeiten, und an Osterwochenende sollte das Wetter sich wieder verschlechtern. Es sollte in den Naturpark Barnim nördlich von Karow/Buch gehen.

Statt mit der S-Bahn raufzufahren und dann loszuradeln, sind wir nach Karow gefahren, denn Bahnfahren ist stressig und teuer. Am Tag davor hatte ich eine Diskussion auf Twitter über die verschiedenen Geschwindigkeiten von Radfahrenden, und wie die geplante Infrastruktur die schnelleren nicht berücksichtigen würde. Die Diskussion war eher unschön, weil sich eine gefühlte Mehrheit von Rennrad-Kerls darüber empörte, dass die Langsamen dann wohl an schlechter Infra “schuld” seien, oder es zumindest versäumten, hohe Geschwindigkeiten in der Stadt als etwas zu betrachten, worauf irgendwer ein Anrecht hätte. Daran musste ich denken, als wir gemütlich durch Weißensee juckelten, am Orankesee und am faulen See vorbei. Und auch, als mein Freund mir zu verstehen gab, dass ihm der Naturpark Barnim doch zu weit sei. Der Arme war von Kopfschmerzen gebeutelt, und daher beschlossen wir, einfach bei Karow etwas durch die Landschaft zu bummeln, die Sonne zu genießen und dann wieder nach Hause zu fahren.

Am Orankesee war einiges los, viele Leute waren unterwegs, um das Wetter zu nutzen. Die Wege waren naß, aber nicht zu matschig. Hinter dem Orankesee führt ein Schleichweg am Faulen See entlang, dann geht es über die Hansastrasse, durch eine Siedlung mit Einfamilienhäuschen, und dann wird’s schon ländlich.

Bei Malchow/Karow oben gibt es einige Parks, den See, und einen kleinen Bach, die Laake. Dort machten wir eine Pause, die Sonne kam raus und wärmte auch schon schön. Wir setzten uns auf den krummen Stamm einer riesigen Weide direkt am Wasser.  Ich hatte direkt vor der Radtour eine Frittata mit Kartoffeln und Zwiebeln gemacht, das ist so eine Art dickes Omelett. Als ich die aus der Fahrradtasche holte, war das Essen sogar noch warm. Ich hatte einen Wollschal um den Henkelmann gewickelt, der hatte es anscheinend gut warm gehalten. Die Gabeln hatten wir zuhause vergessen. Aber das machte nichts, mit dem Taschenmesser schnitzten wir uns schnell Stäbchen zum essen.

Wir folgten dem murmelnden, klaren Bach und kamen zum “Stadtrandpark neue Wiesen”. Auch hier waren Scharen unterwegs, um spazieren zu gehen. Die Hunde tollten über die Wiesen und schüttelten den Winter ab.

Wir fuhren Richtung Ahrensfelde, aber mein kopfschmerzgeplagter Radtourgefährte wollte dann doch nicht das Wuhletal runter fahren, und deshalb bogen wir recht bald wieder Richtung Marzahn ab. Wir fuhren an Grillplätzen vorbei und am Skatepark Wartenberg hatte die Stadt uns schon wieder.

Wir machten noch eine Pause und ich strickte ein wenig in der Sonne. Aber die Beschallung von Hiphop vom Skatepark her war uns dann doch zu stressig, nichts gegen Hiphop, aber wir wollten eigentlich mal raus und nicht die ständige Geräuschkulisse der Stadt um uns haben.

Abends viel mir ein, dass ich mich auf Mastodon  zum “Bike Cleanalong” verabredet hatte, und jetzt hatte mein Fahrrad es wirklich so richtig nötig. Die Ritzel und die Kette waren völlig verdreckt, so dass die Schaltung sogar manchmal etwas schwerfällig war. Also habe ich noch Putzlappen, heißes Wasser, Spüli, Fahrradreiniger und Öl geschnappt und habe mein Rad ein wenig sauber gemacht. Ich kriege das mit dem Antrieb reinigen nie so hin, dass es richtig sauber ist, aber zumindest so, dass der meiste Dreck verschwindet. Ausserdem leuchten jetzt die Reflektoren und Reflektorstreifen an den Reifen wieder.

IMG_5656

Krokusse beim Orankesee

IMG_5658

Radweg hinter Malchow mit Wiesen und noch kahlen Bäumen

 

IMG_5659

Weg nach Karow – ein sandiger Pfad gesäumt mit Bäumen

IMG_5660

die Laake bei Karow, ein Bach mit Weiden und grossen Steinen, auf denen man über den Bach gehen kann.

IMG_5661

Picknick: Wir hatten Kartoffelomelette dabei

IMG_5665

Besteck vergessen kein Problem mit Eßstäbchen aus Zweigen

IMG_5664

Selfie vor dem Bach

IMG_5668

Ich stricke in der Sonne sitzend an meiner Socke

IMG_5671IMG_5672IMG_5674

 

 

Advertisements

Das war ein langer Tag..

..ich hatte wenig Schlaf, den Abend davor bin ich unvernünftig lange auf geblieben, und dann um sieben Uhr aufgestanden, weil ich vormittags mit meinen Nichten bouldern gehen wollte.

Das taten wir auch, und auch wenn sich meine Rolle auf mehr ein anfeuern, bewundern und feiern der Klettererfolge der Kinder beschränkte, war es doch sehr schön. Meine Nichten sind letztes Jahr nach Bayern umgezogen, und deswegen sehen wir uns leider nicht mehr so oft.

Und ich traf eine alte Bekannte wieder, wir waren vor vielen Jahren, ganz ganz früher, viel gemeinsam in selbstorganisierten Spiri-Frauenprojekten. Es war sehr cool, zusammen zu sitzen und sich etwas up to date zu bringen, was bei uns gerade läuft.

Mittags hatten alle Hunger und die Kinder waren etwas mäkelig was das Essen angeht, dass die Boulderhalle anbot. Also überredete ich die Leute, uns zu erlauben, uns Lieferservice-Essen zu bestellen. Das tat ich dann vom Handy aus und bezahlte dann gleich noch mit Paypal, haha.. als mir das Lieferportal eröffnete, dass es 45 Minuten dauern wird, zogen wir lange Gesichter, weil wir wirklich schon ganz schön hungrig waren. Dann überzogen sie noch eine halbe Stunde und die Kids waren sehr tapfer und haben nur ganz wenig gemeckert, wir haben aber auch die zu lange Wartezeit etwas abgemildert, indem wir Eis spendiert haben.

Nach dem Bouldern hatte ich grade mal so eine Stunde Zeit, bis ich zur Backschicht mußte, die war dann auch ganz cool. Wir haben alles gut in der Zeit hingekriegt, schön Death Metal dabei gehört, und ich bin dann ganz gut gelaunt nach Hause gefahren… bis der Nieselregen, der in Kreuzberg noch kaum vorhanden war, in Friedrichshain immer stärker wurde… so ein Sauwetter! Tagsüber war es für Regen noch viel zu kalt gewesen. Aber prompt wird es vor Niederschlägen dann zack – so warm, dass der Niederschlag als Regen runter kommt und nicht als Schnee.

Okay, hohen Schnee hätte ich auch nicht so gut gefunden… naja. Muß das nächste Mal wieder die Regenhose mitnehmen. Jetzt: Chillout und ins Bett.

IMG_5484

Dieses Kind klettert besser als sein Schatten!

keine Konsumauszeit, Gadgets, Brafitting, Zines

Manche in meiner Twitter- und Blogosphärenblase machen gerade eine Konsumauszeit. Gestolpert bin ich über das Konzept bei Jademond.

Ich musste nicht lange überlegen: Ich mache das nicht mit.

Warum? Weil ich grade Zeit habe, zu konsumieren.

Dieses Jahr war für mich sehr anstrengend, und ich habe die meiste Zeit nur gearbeitet. Ich hatte wenig Zeit, mich mal um Dinge zu kümmern, die ich gebrauchen könnte oder die ich anschaffen könnte, um meine Bude oder mein Fahrrad oder was auch immer praktischer und besser zu machen. Zum Glück hat es trotzdem gereicht, um z.B. Dinge für die Radwanderung zu besorgen, einen Frontgepäckträger und “Lowrider-Taschen” zu kaufen und anzubauen, ein neues Regal fürs Zimmer zu holen.. aber auch eins auf der Strasse zum weggeben rausgestellt zu sehen und mitzunehmen.

Während ich mich von meiner Operation erhole, hab ich die Zeit, mich mit der Frage zu beschäftigen:

Was müsste dringend mal angeschafft werden? Wie und wo treffe ich eine okaye Wahl für das, was ich brauche?

Und dann habe ich sogar die Zeit, so eine Anschaffung auch zu machen.

Seit Jahren haben wir keinen Drucker, der mit unseren Computern kompatibel ist. Der bisherige Drucker (den wir auch noch behalten) ist ein Farb-Tintenstrahldrucker von hp, der 1998 gekauft wurde und seitdem zwar immer langsamer wurde, aber er funktioniert noch. Um etwas auszudrucken, muss ich aber leider den Aldi-Windows-Rechner starten, der auch wasweißichwiealt ist und der keine Internetverbindung hat, die auszudruckenden Dateien müssen also erst auf einem USB-Datenstick sein..

Also habe ich gestern endlich mal einen Zweitdrucker besorgt:

Es ist ein kleiner s/w Laserdrucker, wir haben so ein Modell im Betrieb, und der druckt eigentlich seit vielen Jahren sehr zuverlässig, obwohl der immer viel drucken muss. Der kleine Laserdrucker ist Wifi-tauglich und kann sich dann (hoffentlich) mit allen Geräten verbinden. Er kommt klar mit Windows, Macs, auch älteren Macs, und mit Linux.

Dabei habe ich noch einen kleinen Lautsprecherwürfel gekauft, das ist so ein Impulskauf nebenbei gewesen:

lauti-wuerfel

Das Ding ist anstatt einer ipod Dockingstation mit Lautsprecher. Es ist kleiner. Und ich bin nicht darauf angewiesen, dass meine Geräte alle den selben Eingangsstecker haben, was sie ja nicht haben. Also ist es viel besser als eine Dockingstation. Es hat einen Audio-Kabel-Eingang und ein Kabel, mit dem im Prinzip alle möglichen Geräte angesteckt werden können, und wenn das Gerät es kann, geht es auch mit Bluetooth. Toll zum Podcast hören!

Dann war ich gestern noch beim Brafitting.

Dadurch, dass ich die letzten Jahre ca. 10kg an Gewicht zugelegt habe, sind meine Brüste auch grösser geworden. Ich hatte nie einen BH benötigt, aber jetzt möchte ich gerne BHs besitzen, die meine Brüste stützen und vor Erschütterungen schützen. Je nachdem, wo ich in meinem Zyklus bin, können die Brüste schon mal schmerzen. Und ich möchte das Bindegewebe nicht noch die ganze Zeit belasten oder durchschütteln.

Hier ist ein toller Artikel zum Thema Bra-Fitting (Bh-Anpassen) mit Links zu vielen wichtigen Ressourcen von Paula Puzzlestücke. und hier ist die Seite der Busenfreundinnen, die Community zum Thema Bra-Fitting und BHs.

Mir wurde – dank Spinntreffen kenne ich die coolsten Leute – von der Handmaid ein guter Laden in Berlin empfohlen, “Change” im Alexa, wo ich einfach reinlatschen konnte und sagen: “Ich habe keine Ahnung von BHs, nie einen besessen, möchte aber jetzt einen und mir den gern anmessen lassen. Und da ist mir dieses Geschäft empfohlen worden.”

Ich wurde dann in eine der Anprobekabinen geleitet, vermessen und dann musste ich nur noch die BHs probieren, die mir reingereicht wurden, und wurde beraten und der Sitz wurde von der Verkäuferin, die Ahnung hatte, geprüft. Der Laden sei “hochpreisig”, sagte meine Spinntreff-Freundin, aber online sah ich die qualitativ hochwertigen BH’s auch nicht billiger. Ich habe aber auch noch gar keine Ahnung, wo es die “Schnäppchen” gibt.

Ich habe einen BH der Hausmarke “Basic” genommen, dessen Schnitt eine “Plunge” Form ist und der gefüttert ist. Er macht, dass die Brüste etwas grösser aussehen als ohne BH, was ich wider Erwarten ganz witzig und cool finde, und er stützt halt perfekt, ohne dass auf den Schultern irgendein Gewicht lastet. Mein Rücken ist sehr entzückt, sag ich mal.

Der andere ist ein Sport-BH, der sehr fest ist, ich habe erst mit den Ohren geschlackert und gedacht, das ist ja wie ein Thrombose-Kompressions-Strumpf, nur an einem anderen Körperteil. Dafür kannst du mit dem Ding auch herumhüpfen und dich wirklich extrem bewegen, ohne dass die Brüste herumschlackern und das Bindegewebe gezerrt wird. Ausserdem werden die Brüste an den Körper gedrückt und zur Seite weggepackt, so dass eine große Armfreiheit für Sport und Arbeit besteht. Im Prinzip ist das fast wie ein kleiner und nicht so enger Binder. (Ich habe keine eigenen Erfahrungen zu richtigen Bindern, ich gehe hier nur von dem Effekt aus, den der Sport-BH macht, den ich von Bindern an anderen Menschen oder von Bindern auf Fotos kenne)

Und tja, was soll ich sagen: Ich habe bei den Busenfreundinnen gelesen, mir ein paar Youtube-Videos zum Brafitting angeschaut, mir eine für mich gute Grösse anmessen lassen, und jetzt würde ich am liebsten losgehen und kreischend alle Geschäfte stürmen und BHs kaufen. Schade, dass meine Mutter jetzt nicht hier ist. Ich glaube, wenn wir uns das nächste Mal sehen, gehe ich mit ihr einen BH für mich kaufen. Denn dieses “Mutter-Tochter-Erlebnis”, auf das sie sich sicher schon jahrelang gefreut hatte, ist damals ziemlich in die Hose gegangen, ich war ein nöliger Teenager, der keine Verwendung für BHs hatte und das BH-Kauf-Ritual nicht zu schätzen wusste und mit Genörgel und Gemoser sich dann einen schnörkellosen Sport-BH ohne jegliche Funktion aufschwatzen ließ, der danach nie getragen wurde.

Ich muss zwar sagen, dass es auch keine gute Idee von meiner lieben Mutti war, mich trotz mangelnder Notwendigkeit und mangelnder Lust in diesen Dessousladen zu schleppen. Insofern hat sie sich die Situation selbst eingebrockt. Aber damals war damals und heute ist heute, und wenn sie jetzt eine wild-auf-BH-Kauf-Tochter möchte, die kann sie haben!

Am Freitag habe ich dann noch einen Podcast aufgenommen, den ich jetzt seit mittlerweile 4 Tagen nicht fertig bekam, und wo ich mich eigentlich gleich mal damit hinsetzen will (mal sehen, wie weit ich komme).

Zu guter Letzt noch mehr Konsum: Ich war auf dem Zinefest Berlin und habe zugeschlagen!

Viele Zines sind in meine Tasche gewandert, und ich bin gerade dabei, ein Fahrrad-Zine selber zu machen. Ich mache das wirklich so Old-School wie früher, so mit Kopierladen, Schnipselcollage und z.T. handgeschrieben, und gezeichnet, und das dauert schon seine Zeit. Wenn ihr mitmachen möchtet, und eine (einfache oder Doppel-) Seite für das Fahrrad-Zine machen (oder zwei)

– Es ist DinA5 und wie schon gesagt, Old-School-Schüler_innenzeitung/Copyshop-Style

– Das Thema ist Fahrrad, Radfahren, Fahrradpolitik, Fahrrad und Gender

– gerne queer_feministische Perspektiven

– ein Traum wäre, wenn DU z.b. ein Handbike hast und darüber was zeichnen oder schreiben willst.

– Beiträge in deutsch und englisch, wenn du beides kannst, wäre Zweisprachig klasse, wenn du nicht beides kannst, reicht in einer Sprache, dann übersetze ich.

deadline ist Ende 2015 und erreichen könnt ihr mich auf twitter @distelfliege oder per Mail distel (at) spiritvoices (punkt) de.

Ihr könnt mit Papier herumwerkeln und es dann einscannen und mir mailen, oder mir auch eine Dina5 Seite oder Doppelseite mit der Post schicken :) (Adresse geb ich euch auf Anfrage).

Hier ist der Zine-Mitmach-Aufruf auch nochmal auf englisch, falls ihr Leute kennt, die kein deutsch können und Interesse haben.

Hier sind ein paar Seiten, die ich schon fertig habe (die eine ist noch nicht übersetzt)

bicycle zine bicycle zine bicycle zine bicycle zine

Abends durch den Kiez

Heute war den ganzen Tag wunderschönes sonniges Herbstwetter, ohne dass ich es raus geschafft hätte. Ein freier Tag, die Bude schön warm geheizt, um kurzärmlig rumzusitzen. Damit mein relativ frisches Tattoo am Arm schön an der Luft heilen kann. Da fällt rausgehen schon schwer, selbst bei super Wetter. Abends wurde das Licht ganz aussergewöhnlich, und ich bin dann doch noch raus.

abendrunde
Bild: Vom Badezimmerfenster aus: Abendlicht im Hinterhof

Ich traf noch eine Mitbewohnerin, die mit dem Hund spazieren war.
“Na, gehst du dieses Licht fotografieren?”
Sie hatte die Kamera in meiner Hand gesehen.
Leichter gesagt als getan, dachte ich, weil so wirklich auf dem Foto wollte das Licht nicht erscheinen.

abendrunde
Bild: Abendhimmel an der Strassenecke

Ich bin mit dem Fotografieren nicht so weit fortgeschritten, habe mich zwar mal über Blenden, Belichtungszeiten und Weißabgleich belesen, aber die Feinheiten sind mir nicht so geläufig. Aber ja, Weißabgleich. Mit der Voreinstellung für bewölkten Himmel ließ sich das Licht besser einfangen.

abendrunde
Bild: Ein Fahrrad steht an der Strassenecke angeschlossen

Genau das war das Licht. Wow wow wow.

abendrunde
Bild: rötlich beleuchtete Häuser und parkende Autos

Ich wandte mich nördlich zum alten Schlachthofgelände, ohne ein großes Ziel zu haben. Das mit dem Licht sollte nur sehr kurz anhalten. Ich war etwas zu spät aufgebrochen.

abendrunde
Bild: Himmel mit Baumshilhouette, die Blätter sind schon zum Teil abgefallen

abendrunde
Bild: Häusergiebel im Licht und dunkle Wolken

Ich ging zum örtlichen Hundekackplatz, äh, Verzeihung, in den lokalen Park natürlich, und merkte erst jetzt, dass man von dort aus den Alexturm sehen kann. Aber nur von einer Stelle aus, und nur, wenn die große Kastanie keine Blätter mehr hat, und fotografierbar ist das auch nicht. Eher erahnen kann man den Fernsehturm.
Dafür gibt es einen Holzbären, der pink bemalt wurde.

abendrunde

abendrunde
Bild: Der Umriss des Bären vor einem verblassenden Abendhimmel

Als ich die Strassenseite wechsle und in den Blankenstein-Park gehe, ist das mit dem ungewöhnlichen Licht schon fast vorbei. Und es wird dunkel. Ich kann nicht mehr aus der Hand knipsen, sondern muss die Kamera wo aufstützen, damit es nicht verwackelt. Und das Objektiv hat irgendwie ein Problem mit dem Autofokus. meh.
Ich hasse manuell fokussieren.

abendrunde
Bild: durch Bäume fotografierte Mauer mit Graffiti

abendrunde
Bild: Strasse mit dunklen Wolken am Himmel, Leute schieben einen Kinderwagen durch die Dunkelheit.

Ich ging noch quer über das Gelände, am Stadler vorbei zum Lidl, um noch ein paar Dinge für morgen einzukaufen.

abendrunde
Bild: Das letzte Licht trifft das “Stadler” Schild.

abendrunde
Reihenhäuser wurden aus den ehemaligen Baracken des Schlachthofs. Dazu die Leuchtreklame vom Rewe.

abendrunde
Die grünlichen Dachfenster der ehemaligen Rinderauktionshalle

abendrunde
Der Hof einer Baustoff-Firma

abendrunde
Paletten und Fensterrahmen

Der erste Frühlingstag

Heute war es sonnig und so warm, es wäre super für eine Radtour gewesen. Ich hatte heute aber anderes vor und musste auch noch Dinge einkaufen, also habe ich das Einkaufen mit einem Kiezspaziergang kombiniert und einige Fotos gemacht.
Mein erster Weg führte zum Drogerieladen, mir Haarwachs für meine neue Kurzhaarfrisur zu kaufen. Ich fuhr mit meinem Rad die Rigaer runter und knipste die traurigen Überreste eines alten Hofs mit Werkstätten, wo eine Wohnungsbaugesellschaft alles für Luxusapartements niederreißen ließ. Es ist zum k… naja. Die Graffiti sprechen für sich.

frühlingstag

frühlingstag

Ich bin dann hoch zum ehemaligen Schlachthofgelände und guckte dort noch beim Rossmann und im Park vorbei. Auf den Strassen war es relativ ruhig, aber trotzdem kann ich es gerade gar nicht fassen, wie die Leute mit ihren Autos in der Stadt herumkurven. Manchmal ist so einer dieser Tage, wo du denkst: Wir richten grad den Planeten zugrunde, aber das ist ja kein Grund zum Umdenken, ne? Shiny Happy People haben die Cabrio Verdecke runtergelassen und genießen die Sonne, während sie die Stadt vollstinken.

frühlingstag
Die Apo in der Bänschstrasse

frühlingstag

frühlingstag

frühlingstag
Hm, ich frage mich, was passiert war.

frühlingstag
Drogerie-Ausbeute. Am dezentesten ist das Isana Haarwachs, es hat fast keinen eigenen Geruch. Auf dieses “Strand Matte” bin ich gespannt. Mehrere Leute sagten, dass das gut ist. Es hat leider einen süßlichen Geruch.

Jetzt steht noch Wolle Färben auf dem Programm. Die kommenden Tage werde ich viel arbeiten und zu tun haben, da ist bis zum Wolle-Fest gar keine Zeit mehr. Und ich möchte die Wolle doch Janis mitbringen! Also los jetzt :)

Apropos Wolle:

Das ist meine Ausbeute meiner Strickchallenge von Februar:

mmm17 februar

Eine Socke fertig, eine angefangen, am Tuch weitergekommen und die Stulpen habe ich zwar nicht im Februar gestrickt, aber ihnen einen Elastikfaden reingenäht, damit sie nicht mehr rutschen.

Das war der Mai

Im Mai war ich genauso oder noch heftiger eingespannt als im März und im April. Meine Warmup Radtour konnte ich nicht machen. Weil:

Ich war an Pfingsten krank und habe dann, als es mir besser ging, Zeit zum Malen gefunden und bin in meinem Lifebook-Kurs wieder in Schwung gekommen.

Deshalb jetzt eine kleine Bilderflut:

ripple effect

Das mit dem coolen Marmorierungseffekt.

story1

Dieses Bild habe ich danach gemacht, das war etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich die Maltechnik von Effy Wild zuerst nicht so kapiert habe und die Textur des durchsichtigen Gesso auch ganz schön ungewohnt war.

altar

Hier stehen symbolische Gegenstände für wichtiges im Leben. Natürlich: Spindel und Fahrrad :)

Ich mochte außerdem die durcheinander-Doodle-Technik sehr.

“There can never be too much”

:)

expressive mixed media portrait

“expressive portrait”

Dieses ist einfach mit Aquarellbleistift auf einen Hintergrund aus Acrylfarbe-Blobs gezeichnet. Dann wurde das mit einer Wassersprühflasche nass gesprüht und dann so halbfeucht daran rumgeschmiert und -gezeichnet. Bei mir gab es viele grosse Kleckse, die ich retten musste. Am Ende wurde das mit einem hellgrauen Wachsmalstift noch um ein paar Highlights ergänzt.

Ich bin mit dem Schatten neben der Nase unzufrieden, aber lieber etwas verkackt als gar nicht gemalt.

Jetzt male ich gerade an einem Hintergrund aus Wasserfarben herum, das Bild dauert aber etwas länger, keine Ahnung ob ich das heute fertig bekomme..

Aufgrund der ausgefallenen Warmup-Radtour werden wir jetzt quasi im Kaltstart auf unsere Urlaubsradtour im Juni gehen.

Ich werde gerade (Überlastungserscheinung) jedes Mal krank, sobald ich ein paar Tage frei genommen habe. Deshalb habe ich mir vorsorglich vor dem Urlaub auch ein paar Tage frei genommen, nur um krank zu werden. Schade, aber vielleicht werde ich ja nicht krank..

Die Yogapraxis, die ich habe schleifen lassen, muss ich jetzt auch wieder aufnehmen. Der Rücken meldet sich mit Schmerzen und das geht so nicht weiter. Aber es war ja eigentlich klar. Ich kann nicht monatelang kaum Yoga machen und denken, das ginge für immer gut.

Was aber klasse ist: Ich habe mir eine Hängematte gekauft und habe mir damit “Mini-Auszeiten” genommen, in denen ich zwischen Bäumen hing und las.

haengematte

Den ersten Stricktreff im Mai habe ich glaube ich, gearbeitet, beim zweiten Stricktreff war ich krank, und dadurch fiel auch die Fasercommunity fast flach für mich in diesem Monat. Wenn da nicht gestern das Spinntreffen von “Berlin spinnt!” gewesen wäre. Erst war ich mir unsicher, ob ich nicht doch zu kaputt war und zuhause bleiben sollte, aber es ist für mich nicht weit und war doch ganz nett.

Im Freundeskreis gibt es nach wie vor bei Leuten Krisen und schwierige Zeiten, auch in der Hausgemeinschaft gibt es da und dort Streit und nervige Auseinandersetzungen, und ich glaube, mir wird einfach alles grade zuviel.

Ich mache eine Gratwanderung zwischen verhaltener Vorfreude auf den Urlaub und versuchen, da und dort ein paar schöne Dinge zu tun, und: bloss nicht vorfreuen oder an morgen denken, weil eh alles schief gehen kann. Aber bitte, ohne in eine Überlastungsdepression reinzuschliddern.

Ich glaube, ich werde mich gleich mit meiner Hängematte in den Park verziehen. Habe Spätschicht und davor könnte ich noch ein bischen Entspannung gebrauchen..

freier Tag ohne Social Media Gedöns

Die letzten 3 Wochen waren, sagen wir mal, ganz schön turbulent und auch kräftezehrend.
Ich hätte grade gern ein Leben mit weniger Katastrophen und Schwierigkeiten, aber immerhin leben alle Beteiligten noch und mir selber geht es ganz gut (ich war nicht direkt von den Sachen betroffen, nur Leute, denen ich bei den Katastrophen beigestanden habe).

Vieles fiel hinten runter, ich wollte eigentlich Projektbeutel nähen, für mich, die Gewinnerin meiner Podcast-Verlosung von Ende Januar (ächz) und auch berufliche Orga-Sachen hängen etwas, und der Haushalt schleift sich so dahin..

Heute habe ich einen Tag frei, und die letzten freien Tage hing ich dann oft energielos vor dem Rechner und schwups, waren wieder 3 Stunden weg. Das sollte heute nicht so sein. Deshalb hatte ich heute Social Media Pause. Und der Rechner blieb den ganzen Tag aus! Das war zur Abwechslung mal sehr schön.

Morgens habe ich geduscht und dann mal wieder Yoga gemacht.

zurueck auf der matte

Die letzten 3 Wochen habe ich das wirklich kaum geschafft, und jetzt ist das ja nicht so, als würde das sofort schlechte Auswirkungen haben. Wenn nötig, kann ich wochen- und monate lang ohne Yoga leben, aber dann würde sich wahrscheinlich irgendwann die Rechnung präsentieren, in Form von Rücken- und Armproblemen und Halswirbelsäulenkram und so weiter..
Ich habe heute auch gemerkt, wie steif manche Teile von mir geworden waren. Obwohl ich mich nicht grade wenig bewege, in meinem Alltag. Aber einfach nur bei der Arbeit bewegen oder radfahren oder im Haus herum laufen, das ist halt nicht das selbe, wie bewusst und vorsichtig und wohltuend sich zu bewegen, so dass alles mal gedehnt und gestreckt und entspannt wird.

Untitled photo

Neben vielen Dingen zuhause hinzukriegen, Wäsche waschen, aufräumen, einkaufen, usw. habe ich heute viel Podcast gehört und dabei gesponnen. Ich bin jetzt mit dem gesamten grauen Schaf aus MacPomm fertig, das ich letzten Frühling von einer Spinnfreundin geschenkt bekommen hatte. Jetzt muss ich noch 2 Spulen verzwirnen und dann ist das Garn fertig!

Untitled photo

Nach der zweiten Haarwäsche sind die Haare zwar schon deutlich blasser, aber immer noch erkennbar grün!
Ich bin von den Manic Panic Haarfarben ganz schön überzeugt, sie funktionieren meiner Meinung nach besser als Directions, vor allem halten sie länger.

Untitled photo

Und was gekocht habe ich heute auch.
Morgen geht es dann mit der Arbeitswoche weiter, und am Samstag fahre ich nach Leipzig zum Wolle-Fest! Juhuuu!

12 von 12

Blablabla Mitmachfoto-Blog-Aktion von hier und so.

Let’s go:

12v121

Das ist jetzt tatsächlich mal ein Frühstückstisch aus dem “echten Leben”. Von gestern nicht aufgeräumt, krümelig, notdürftig abgeräumt und schnell mal was an Brot getoastet. Denn das Leben ist manchmal einfach zu kurz für Hausarbeit. Und ja, da liegt eine leere Katzenfutter-Packung (Lidl-Trockenfutter) weil der Verpackungsmüll runtergetragen worden war und im Eimer war noch keine neue Mülltüte. Und wir waren zu faul eine neue Mülltüte in den Eimer zu tun, daher lag die Tüte einen Moment da herum..

12v122

Das selbe kann ich auch fotografieren, so dass überhaupt kein unaufgeräumter, krümeliger Eindruck mehr entsteht.

12v123

Da ich mit meinem einen Sockenprojekt fast fertig bin, habe ich schon mal Garn für das nächste raus gesucht. Es ist ein Wollmeise Garn in der Farbe “Hortensie”. Eigentlich sollte es mal für ein Tuch sein, aber ich kann meine Tuchgarne ja selber spinnen. Irgendwie rockt für mich das Tücher stricken aus Kaufgarn nicht mehr so. Ich stricke also Socken daraus, und es sollen diese hier werden: Marina Labyrinth Socks von Nicole Masson.

12v125

Dann hab ich mir die Haare gewaschen. Sie haben inzwischen ein sehr verblasstes, orange-gelbes Pink angenommen. Sowas wie ne Frisur habe ich zur Zeit auch nicht, aber auch keine Zeit und Lust zum frisieren. Passt also.

radwegblockade

Dann fuhr ich ins Ragù, um nette Leute zu treffen und entspannt leckere Heißgetränke zu konsumieren. Auf dem Hinweg dies. Seitliche Spuren mit gestrichelter Linie sind sog. “Schutzstreifen”, und auf ihnen dürfen Autos “mal kurz halten”. In der Warschauer Straße heißt das aber, dass dieser Streifen eigentlich ein zweiter Parkplatzstreifen ist. Überhaupt finde ich die Radwege-Politik von Berlin zum kotzen. (Wißt ihr ja). Die bauen da “Benutzungspflicht” Schilder hin, d.h. wir MÜSSEN diese Wege mit unseren Rädern benutzen, aber dann stricheln sie die Linie, so dass wir sie am Ende sowieso nicht benutzen können, weil sie zugestellt werden.

Eigentlich dachte ich, seien Schutzstreifen, auch “Angebotsstreifen” eben genau das, Angebotsstreifen. Wie kann das sein, dass Berlin die benutzungspflichtig für Radfahrende macht?

12v126

Im Ragù gab es erst mal einen leckeren Ingwertee mit Zitrone.

12v127

Ich bin diejenige, die Leute durch geschickte Belichtungszeit-Regelung anonymisiert! Hähähä!

Dies ist der Tresen vom Ragù und Marc, der gekonnt und nett die Getränke zubereitet. Und mein selbstgestrickter, selbst gesponnener, bunter Pseudo-Norwegen-Island-Pullover. Ich liebe ihn.

12v128

Wir haben viel diskutiert und daher kam ich mit dem Stricken nicht so schnell weiter. Aber trotzdem sind die Socken fast fertig! Nicht fotografiert habe ich, wie ich den Marktstand unseres Bäckereikollektivs mit abgebaut habe, alles eingepackt in unsere Firma, und noch ein wenig mit den Kollegas geplaudert. Das war auch ganz nett.

nerv

..und ewig grüßt der Blechscheißhaufen: Auf diesem Foto sieht das relativ harmlos aus, weil ich etwas zur Seite ging und aus einem Winkel fotografierte. Aber der Radstreifen an der Seite ist wirklich nur so 80cm breit, also grad mal so breit wie ein Fahrrad. Wenn Autos, obwohl sie in ihrer Spur kein bischen beschränkt sind, kackdreist noch auf den Streifen sich mit raufstellen, berührt mein Lenker das Auto fast beim vorbeiquetschen. Ich hasse so was.
12v129

Nervennahrung Schokolade. Ich bin heute sehr zerschlagen, Mittwoch und Donnerstag hatte ich zwei sehr harte Tage. Deshalb habe ich abends zuhause auch nichts mehr gemacht, ausser kraftlos auf Twitter gestarrt und festgestellt, dass ich wieder die 12 von 12 kaum schaffe. Also noch schnell ein paar Fotos gemacht.

12v1210

Stricken? Nee, eigentlich hab ich wegen dieser Fotoblogaktion noch nicht mal damit angefangen. Wie ihr seht, nutze ich Tweetdeck. ich kann mir Twitter ohne diese vielen Timelines nebeneinander kaum noch vorstellen.

12v1211

Tee. Seit ich keinen myomgeschwollenen Uterus mehr habe, kann meine Blase ultra viel aufnehmen und ich trinke zu wenig. Und fühle dauernd, als hätte ich eine beginnende Blasenentzündung. Ich muss mehr trinken, verdammt!

Tja, und das wars bei mir :)

12 von 12 im November

12 von 12 ist eigentlich so ne Aktion, wo Bloggende 12 Fotos von ihrem Tag am 12. Tag jeden Monats veröffentlichen.

Ich habe heute eigentlich nur ein Foto:

fahrrad am abend

Das ist mein Fahrrad, als ich zu ihm zurückkam, um mitten in der Nacht nach Hause zu fahren.
Heute war ich spät aufgestanden, habe eine Runde auf der Matte mit Yoga und Stretching verbracht, dann gefrühstückt, ein bischen Papierkram erledigt, und beschloss dann irgendwann, den neuen Drucker einzurichten.
Das ging ganz gut, aber aus mir unerfindlichen Gründen kann der Laptop sich mit dem Drucker nicht über Wlan verbinden.
Ich muss dazu das USB-Kabel benutzen. So war das eigentlich nicht gedacht, aber es gibt schlimmeres.
(Mehrere neu-Installationsversuche, die identisch abliefen wie beim anderen Rechner, wo es von Anfang an klappte, hatten nichts gebracht).

Dafür war der Nachmittag dann so gut wie draufgegangen, und ich fuhr zu einer Freundin und habe einen sehr netten Abend mit ihr, ihrem neuen Mitbewohner und seinem großen Hund namens “das riesengroße beige Büffel-Mondkalb” verbracht. (Name des Hundes von der Bloggerin aus Anonymisierungsgründen geändert)

Wir haben gelacht und gequatscht, und schwupps, waren auf einmal wieder 5 Stunden rum.
Auf dem Heimweg kam ich an einem Kaisers und einem Kaufland vorbei, die beide wochentags bis 24 Uhr offen haben. Bei Kaisers standen noch die letzten Leute drin. Im Eingangsbereich zum Beispiel standen zwei in die Jahre gekommene Kerle mit Slayer Tshirts. Hihi.
Beim Kaufland fuhr ich viertel nach zwölf vorbei, da gingen die Mitarbeiter gerade nach Hause.
Schon krass, dass die Supermärkte so lang offen haben. Lohnen tut sich das ja eigentlich nicht, so einen riesigen Kaufland bis mitten in der Nacht offen zu halten, oder doch? Vielleicht sollte ich mal um halb zwölf da shoppen gehen und schauen, wie sich das von innen so macht. Ich stelle es mir gruslig vor.

Apropos gruslig: Heute wieder an “Deep dark fears” gedacht, diese Comics, die wer über die abgründigen Ängste von verschiedensten Menschen zeichnet. Manche von denen sind wirklich gruselig. Die Person ist inzwischen selbstverständlich berühmt und das Comic auf der New York Times Bestsellerliste.

Ich habe heute auch einen berühmten Tweet geschrieben. Eigentlich wollte ich nur einer netten Person in meiner TL, die krank ist, eine Genehmigung ausstellen, dass sie auch mal krank sein darf. Und jetzt hat das Ding an die 270 Fave-Herzchen (oder Like-Sternchen, wie ihr wollt) und 150 Retweets. Holla die Waldfee…

Wer das Bild mit der Karteikarte benutzen möchte: Nur zu, ich glaub, das ist jetzt nicht so ein Kunstwerk, dass das urheberrechtlich geschützt werden würde, und wenn, dann dürft ihr das hiermit alle benutzen.

12 von 12 im Februar

Okay. Ich habe den Link verschlampt. Dieses “12 von 12” ist eine Mitmacherei-Aktion, bei der alle aufgerufen sind, am 12. Tag eines Monats 12 Fotos von ihrem Tag zu machen. Hier ist das Blog “Draussen nur Kännchen” wo diese Aktion zwar nicht ins Leben gerufen wurde, aber zur Zeit weitergeführt wird, und wo auch die anderen Beiträge angesehen werden können.

Bei mir fällt das wieder auf einen freien Tag. Naja, semi-frei. Fast frei. Doch, es war okay.

Ich legte mir meine Artjournalingsachen und mein angefangenes Bild hin.

art journaling workspace

Dann erreichte mich die SMS eines Kollegen, dass er krank ist. Da gleichzeitig auch Andere krank sind, habe ich erstmal eine Stunde lang beim Kaffee trinken den Schichtplan umgebaut, damit alle Kranken zuhause bleiben können und alle Schichten abgedeckt sind. Es hat sich ein wenig so ergeben, dass ich das oft für andere organisiere. Zum einen bin ich gut darin, kreativ Leute herumzuschieben, dass alles doch noch gut klappt, und zum anderen hasse ich es, krank zu sein und Leute die mich vertreten, selber noch suchen zu müssen. Deshalb nehme ich das den jeweiligen gerne ab.

organizing

Währenddessen schlief das Kätzchen auf dem Islandschaffell ein.

kiwi pennt

Es gab dann noch ein paar weitere Orga-Telefonate, (soviel zum freien Tag) und danach bin ich etwas vor dem Rechner versandet. Ich war spät aufgestanden und merkte, dass ich noch nicht gefrühstückt hatte. Erstmal das also, und danach war ich satt, und verschob Yoga auf “eventuell später”. (Habe das heute dann gar nicht gemacht)

Heute war der Einkauf für Heute bis Sonntag dran. Wir haben ja diesen coolen Plan “3 Wochen kochen” uns selbst gemacht, und ich habe die Einkaufsliste nach Kochbuchkonsultation geschrieben.

Ich benutze die “OurGroceries” App, weil ich damit eine Einkaufsliste erstellen kann (auch mehrere), die sich zwischen allen Geräten synchronisieren lässt. Die App gibt es für iOs und Android.

3 Wochen kochen

Vom Einkaufen selbst habe ich dieses schnöde Handyfoto anzubieten:

Einkaufen

Ich hatte keine Lust, die Taschen abzumachen, und schloss sie mit meinem Zweitschloss schnell am Fahrrad fest, ich brauchte sowieso nur noch Suppenbrühpulver. Ich dachte, in diesem reichen Land wird schon niemand Lebensmittel aus den Taschen klauen, ausserdem rechnen die ja damit, dass ich jederzeit aus dem Laden wieder rauskomme. Es klappte, alles ging gut.

Ich habe drei Kochfotos, einfach, weil ich heute sonst nicht genug Fotos gehabt hätte. :P

3 Wochen kochen

3 Wochen kochen

3 Wochen kochen

Es gab (CN totes Tier)

Fisch-Curry. Mit Kokosmilch. Und frischen Koriander. lääääääcköööööööööör….

Schon vor dem Einkaufen hatte ich mit Entsetzen bemerkt, dass ich ein Kratzen im Hals spürte. Also Inhalieren, Kräuterbonbons und jede Menge Ingwertee. Bei Ingwertee und schön Videogucken habe ich dann auch mein Artjournaling endlich fertig gemacht. Bin sehr zufrieden! (Foto davon gibt es nicht, da muss ich Tageslicht abwarten)

tee

lifebook

Ich habe so viele Kerzen. Deshalb ist mein Vorhaben, öfter auch mal das tolle Ambiente von Kerzen zu geniessen.

candles

Das letzte Foto: Eine Schüssel mit Weißkohl-Möhren-Salat, den es zum Essen dazu gab und was dann auch noch den späten Snack begleitete.

salad

Nach einem schönen Hangout stolpere ich jetzt ins Bett..